Vasektomie: Es gibt eigentlich keinen Grund, eine Sterilisation nicht ambulant durchzuführen. Höchstens der Abrechnungsmodus in kleineren Krankenhäusern, die keine entsprechende Station haben. Der Arzt durchtrennt mit einer örtlichen Betäubung oder in Vollnarkose die Samenleiter und verschließt die Enden, näht den Schnitt wieder zu, fertig. Dauert alles in allem nicht länger als 20 Minuten. Obwohl sich die meisten gleich wieder topfit fühlen, ist ein, zwei Tage Schonung angesagt. Sonst besteht die Gefahr eines Blutergusses im Hodenbereich. Achtung: Auch mehrere Monate nach der OP können sich befruchtungsfähige Spermien in der Samenflüssigkeit tummeln. Das Thema Verhütung ist also noch nicht ganz abgehakt.
Tipp: Wenn möglich regeln Sie Ihre sterilen Angelegenheiten ambulant.
Für einen Klinikaufenthalt spricht die Sicherheit der Notfall-Medizin und ein paar Tage (und Nächte!) Ruhe vor dem Sturm. Dafür fördert eine ambulante Behandlung die Beziehung zwischen Papa und Sprössling von Anfang an, denn schon zwei Stunden nach der Geburt kann die junge Familie daheim eintrudeln. Und dann geht's richtig rund. Sorgen Sie daher rechtzeitig für eine Hebamme zur Nachsorge von Mutter und Baby. Optimal, wenn der Kinderarzt zur zweiten Vorsorgeuntersuchung (dritter bis zehnter Lebenstag) vorbei kommt.
Für sich selbst organisieren Sie Hilfe im Haushalt (Schwiegermutter, Nachbarin oder Antrag bei der Krankenkasse anfordern!). Oder wollen Sie jetzt wirklich Ihre Zeit mit Putzen und Kochen vergeuden? Immerhin wird gerade Ihr Leben auf wunderbarste Weise auf den Kopf gestellt.
Tipp: Wer auf Nummer sicher gehen will, begibt sich in stationäre Hände.












































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