Heft 06/2012
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DER HEALTH-GUIDE

GESUNDE TIPPS VON A BIS Z

Beschwerden D bis E Von Depression bis Erschöpfung

16.08.2000 , Autor: Wolfgang Melcher
© MensHealth.de

Tipps

gegen: Depression / Diabetes / Durchfall / Erbrechen / Erektionsprobleme / Erkältung / Erschöpfung

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Depressionen: Wer nachts lange spielt, ist tagsüber müde
Raus aus der Depression © Shutterstock
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Depressionen

Depression
Vier Tricks gegen schlechte Laune

Ursachen
Jeder ist mal schlecht drauf: Viele haben dafür einen konkreten Anlass (zum Beispiel berufliche oder private Enttäuschungen, Krankheiten). Doch auch die Gene scheinen einen Einfluss darauf zu haben, ob man zu depressiven Verstimmungen neigt. Echte Depressionen (man kapselt sich völlig ab, fühlt sich nutzlos, kann sich auf nichts konzentrieren) sind eine schwere Krankheit und müssen immer behandelt werden!

Vorbeugung

  • Lassen Sie es raus!: Wer seine Gefühle immer verdrängt, alles in sich hineinfrisst, hat im Notfall keine Strategie, mit schwierigen Situationen umzugehen – außer, sich in Selbstmitleid zu ergehen. Besser: Anderen Freude, aber auch Angst und Sorgen zu zeigen, sich mitzuteilen und so depressive Verstimmungen im Vorfeld abzuwenden.

Selbsthilfe

  • Die Situation analysieren: In Ruhe darüber nachzudenken, warum es einem gerade so schlecht geht, ist der erste Schritt zurück auf die angenehme Seite des Lebens. Und wenn Sie schon beim Nachdenken sind: Erstellen Sie eine Liste mit Dingen, die Ihnen normalerweise Spass machen. Klar, wenn man schlecht drauf ist, erscheint nichts besonders verlockend. Picken Sie trotzdem einen Punkt der Liste heraus und gehen Sie ihn an. Das bringt Sie zumindest schon einmal auf andere Gedanken – der Spass stellt sich dann später von selbst ein.
  • Gute Laune kann man essen: Die Eiweißbausteine L-Tyrosin und Lysin (auch in Haferflocken, Milchprodukten und Erdnüssen) helfen beim Kampf gegen das Tief. Die Produktion des Glückshormons Serotonin lässt sich durch Schokolade und Bananen ankurbeln.
  • Sport vertreibt das schlechte Gefühl: "Joggers High" nennen Experten das Phänomen: Wer sich richtig anstrengt, bringt nicht nur den Schweiß zum Strömen, sondern schüttet Endorphine aus, körpereigene Botenstoffe, die die miese Stimmung vertreiben. Besonders geeignet sind Ausdauersportarten wie Schwimmen, Laufen, Radfahren oder Rudern.

Depressionen: Von Depression bis Erschöpfung

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