Wer erfolgreich ist, den belohnt das Gehirn mit reichlich Glückshormonen – und zwar bis in die letzte Hirnregion, wie nun Forscher der Yale Universitiy herausgefunden haben. Unser Gehirn ist offenbar derart auf Belohnung durch den Glücks-Stoff Dopamin aus, dass selbst banale Erfolgserlebnisse unseren kompletten Denkapparat auf Hochtouren laufen lassen. Bislang gingen Wissenschaftler davon aus, dass die Reaktion, die ein Gewinn auslöst, lediglich von einigen wenigen Hirnregionen verarbeitet würde. Stattdessen soll bei der Verarbeitung der gesamte Nervenapparat beansprucht sein.
Für ihre Studie ließen die Forscher rund 40 Probanden Spiele wie "Stein, Schere, Papier" spielen, deren Gewinnchancen auf Zufall beruhen. Mithilfe eines Magnetresonanztomographen zeichneten sie währenddessen die Gehirnbereiche auf, die während des Spiels bei den Teilnehmern arbeiteten. Das Ergebnis: Nahezu alle Hirnregionen waren aktiv, wenn die Probanden gewannen oder verloren.
Nun wollen die Mediziner die Auswirkungen von Belohnung und Bestrafung auch in den Hirnregionen erforschen, die bislang damit noch nicht in Zusammenhang gebracht wurden. Gerade für den Bereich einiger Suchterkrankungen dürften die neuen Erkenntnisse hilfreich sein, da auch hier das Belohnungssystem im Gehirn eine zentrale Rolle spielt.












































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