57% weniger Risiko durch rotes Reismehl
Rotes Reismehl ist eine Methode zur Lipidregulation aus der traditionellen chinesischen Medizin. Polierter Reis wird mit Monascuskulturen (Pilze) geimpft, wodurch ein Fermentationsprozess in Gang kommt.
So genannte Monacoline dämpfen die Cholesterinsynthese im Körper. In mehreren Studien wurden überragende Wirkungen festgestellt: Der Anteil der Triglyzeride sank um bis zu 57 Prozent, das LDL um bis zu 54 Prozent, während das HDL um bis zu 75 Prozent (!) anstieg (weitere Infos: www.monasan.com). Werte, die sonst allenfalls mit den – wegen ihrer Nebenwirkungen umstrittenen – Statinen erreicht werden.
54% weniger Risiko durch Sport und Ernährung
Ausdauersportarten wie Joggen, Radfahren oder Skilanglauf gelten als ideale Cholesterinsenker. Durch Bewegung (täglich eine halbe Stunde moderater Sport reicht) steigt das HDL um bis zu 20 Prozent, so William Castelli vom Framingham Cardiovascular Institute in den USA.
Über die Ernährung (weniger tierische Fette, mehr Obst und Gemüse) lässt sich das LDL um bis zu 20 Prozent absenken. Selbst wenn der Effekt nur halb so stark ausfällt: Wer im Alter von 40 Jahren sein erhöhtes Gesamt-Cholesterin um zehn Prozent absenkt, reduziert sein koronares Herz-Kreislauf-Risiko um 54 Prozent. Das haben zumindest die Untersuchungen des Epidemiologen Ulrich Keil von der Universität Münster ergeben. Wer mit 50 Jahren damit anfängt, reduziert sein Risiko immerhin noch um 39 Prozent.
20% weniger Risiko durch Flavonoide
Sekundären Planzenfarbstoffen, etwa Hesperidin in Orangen, werden stimulierende Effekte auf das HDL nachgesagt, so das Ergebnis einer kanadischen Studie der University of Western Ontario. Probanden tranken pro Tag drei Glas Orangensaft. Nach vier Wochen erhöhte sich der Anteil des HDL im Blut um rund 20 Prozent. Ähnliche Wirkungen beobachteten Wissenschaftler auch beim grünen Tee.
13% weniger Risiko durch Nüsse
Klinischen Untersuchungen zufolge beruht der Effekt vor allem darauf, dass Nüsse den Serumspiegel von Gesamt- und LDL-Cholesterin um mehrere Prozent senken. Zahlreiche große internationale Studien haben diesen Zusammenhang belegt. Ob Personen mit normalen oder erhöhten Blutfetten daran teilnahmen, ob sie Mandeln, Wal-, Macadamia-, Hasel-, Erd- oder Pekannüsse erhielten: Der Vorteil war umso ausgeprägter, je mehr Nüsse sie verzehrten. Dabei übertrafen Nüsse sogar das weithin propagierte Olivenöl.
12% weniger Risiko durch sechs Kilo weniger
Wer abnimmt, senkt automatisch den LDL-Anteil im Blut und steigert den Anteil des HDL signifikant. US-Studien haben gezeigt, dass mit jedem Pfund Fett weniger der HDL-Anteil im Blut um ein Prozent ansteigt. Wer sechs Kilo abnimmt, reduziert somit sein koronares Risiko bereits um zwölf Prozent.
10% weniger Risiko durch Tai-Chi
Dass asiatische Entspannungstechniken positive Wirkungen auf das Herz-Kreislauf-System haben können, war bekannt. Dass sich darüber aber auch ein gestörter Fettstoffwechsel regulieren lässt, zeigen Studien, die vor kurzem im „Journal of Alternative and Complementary Medicine“ veröffentlicht worden sind.
Danach konnte bei den Probanden nach zwölf Wochen Training das HDL um zehn Prozent gesteigert werden, während sich der Anteil der Triglyzeride um den gleichen Prozentsatz reduzierte.












































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