Professor Dr. Hartmut Porst ist Urologe, Buchautor und internationaler Potenz-Experte aus Hamburg
Fitness für den Penis
Stress verkürzt das Leben – und die ständige Sorge, dass der Penis zu klein sein könnte, ist Stress. Dem kann abgeholfen werden. Ich messe bei solchen Männern einfach nach. Und zwar das erigierte Glied, vom Ansatz bis zur Eichelspitze. Meist stellt sich heraus, dass der Penis im deutschen Normbereich liegt, irgendwo zwischen 11,8 und 17 Zentimeter. Ungefähr ein Drittel der Männer ist damit ihre Sorge los.
Der Rest klagt gewöhnlich darüber, dass der Penis zumindest im schlaffen Zustand mickrig aussehe. Gerade dies ist jedoch ein Zeichen für die Funktionstüchtigkeit des Gliedes. Es zeigt an, dass der Muskel, der die Erektion verhindert, so gut in Schuss ist, dass die Schwellkörper im Ruhezustand einschrumpfen. Diese Erklärung beruhigt meiner Erfahrung nach ein weiteres Drittel.
Den Übrigen, die immer noch Panik vor dem Besuch einer öffentlichen Sauna haben, verschreibe ich so genanntes Nitrospray, das den Penis leicht anschwellen lässt. Ein kleiner, heimlicher Puster hilft dabei, die Optik und die Psyche wieder herzurichten.
Training im Schlaf
Seelische Entspannung ist das eine, körperliche Spannung das andere. Für den Penis empfehle ich ein spezielles Fitness-Programm. Zwei- bis dreimal pro Woche vor dem Schlafen eine viertel Tablette eines Potenzmittels wie etwa Viagra, Levitra oder Cialis nehmen.
Die Erektionen, die im Schlaf auftreten, pusten den Penis durch und reichern ihn mit Sauerstoff an. Das verbessert die Funktionstüchtigkeit. Und darauf kommt es schließlich an. Die Caerphilly-Studie der Universitäten Bristol und Belfast wies nach, dass häufiger Sex das Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben, um bis zu 50 Prozent reduziert.












































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