- Kiefergelenk (4 Prozent)
- Schultergelenk (26 Prozent)
- Halswirbelsäule (29 Prozent)
- Brustwirbelsäule (7 Prozent)
- Ellenbogen (7 Prozent)
- Lendenwirbelsäule (28 Prozent)
- Hüftgelenk (39 Prozent)
- Handgelenk (16 Prozent)
- Daumengelenk (30 Prozent)
- Fingergelenk (30 Prozent)
- Kreuz-Darmbein-Gelenk (7 Prozent)
- Kniegelenk (62 Prozent)
- Sprunggelenk (12 Prozent)
- Mittelfuß (8 Prozent)
- Großzehe (19 Prozent)
Quelle: Umfrage der Arthrose-Hilfe e.V. unter 25.000 Mitgliedern (2000)
Häufig unterschätzt: Beckenschiefstand
Viele Knie-, Fuß-, Hüft-, Schulter- oder Rückenbeschwerden haben eine ganz profane Ursache: Beckenschiefstand. Kreuz- und Darmbein sind im Iliosakralgelenk zusammengeführt. In der Kindheit noch beweglich, versteift es beim Erwachsenen. Verkantungen führen dazu, dass das Becken schief steht und die Wirbelsäule unregelmäßig belastet wird. Selbst Kiefergelenk- und Zahnbeschwerden sind möglich – bis hin zu Migräneattacken.
Wird ein Beckenschiefstand nicht erkannt, kann er langfristig zur Arthrose führen. Anhand ungleicher Beinlängen lässt sich das diagnostizieren. Doch nur wenige Orthopäden achten darauf. Mithilfe manueller Therapie, einer intensiven Massage mit anschließender Mobilisation des Iliosakralgelenkes, werden Blockaden gelöst. Auch Fußeinlagen in Sport- und Straßenschuhen können helfen und ungleiche Beinlängen ausgleichen. Das reduziert die Überlastung vieler Gelenke und beugt der Arthrosegefahr vor.












































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