Bandscheiben: Die Stoßdämpfer in Ihrem Auto hätte man bei dieser Laufleistung schon dreimal ausgetauscht. 40 Jahre lang lastet jetzt fast Ihr ganzes Körpergewicht auf den Bandscheiben – jeder Schritt ein Kanaldeckel mehr. Erste Hinweise, dass die elastischen Puffer mürbe werden und im Wirbelkanal gegen die austretenden Nerven des Rückenmarks vorrücken, können neben echten Schmerzen auch ein Kribbeln oder Taubheitsgefühle sein.
"Bei Bandscheiben-Problemen an der unteren Lendenwirbelsäule treten solche Störungen typischerweise am Unterschenkel auf", erklärt Orthopäde Dr. Möller. "Es muss sich zwar nicht gleich um einen Bandscheibenvorfall handeln, aber die Sache gehört untersucht", so der Experte. Man kann viel tun, um sich davor zu schützen:
- Tragen Sie besonders beim Sport Schuhe mit weichen Sohlen.
- Joggen Sie nicht auf steinharten Untergründen wie z.B. Beton.
- Meiden Sie Sportarten mit abrupten Stop-and-go-Bewegungen wie z. B. Tennis oder Squash.
- Gehen Sie beim Aufheben schwerer Gegenstände immer erst in die Knie, heben Sie das dann mit geradem Rücken hoch.
- Schlafen Sie auf einer festen Matratze mit nur einem Kissen
- Geben Sie das Rauchen auf. Die Zusammenhänge sind zwar nicht gesichert, aber vermutlich schränkt Rauchen auch die Blutversorgung der Bandscheiben ein.
Blase: Immer wieder mal Blut im Urin und Schmerzen beim Wasserlassen können Hinweise auf einen Blasentumor sein. Raucher und Personen, die viel mit Lösungsmitteln arbeiten (etwa Maler und Lackierer), sind besonders gefährdet. Beim Hantieren mit lösungsmittelhaltigen Stoffen sollten Sie deshalb grundsätzlich einen Atemschutz tragen (die Sache mit dem Rauchen dürfte ohnehin klar sein). Bei einem konkreten Verdacht auf einen Blasentumor bringt nur eine Blasenspiegelung Gewissheit. Tipp: Wer täglich 2,5 Liter trinkt, reduziert sein Blasenkrebs-Risiko um die Hälfte.
Mehr im Internet
Hier kann man Infomaterial zum Thema Krebs und Krebsprävention bestellen und Telefonnummern von Informations- und Beratungsdiensten finden: krebshilfe.de
Deutsches Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Patienteninformationen zu den verschiedenen Krebsarten und Berichte über neue Behandlungsmethoden: dkfz.de












































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