Frauen werden älter, Männer interessant, heißt es. Aktuelle Zahlen über Schönheitsoperationen differenzieren diese Aussage. Immer weniger Menschen wollen älter werden – interessant gerne, aber bitte ohne Falten und Figurproblemchen. Fast eine Million Bundesbürger legten sich nach Angaben der Fachverbände im vergangenen Jahr freiwillig unters Messer. In den USA wurden im Jahr 2002 sogar 6,9 Millionen kosmetische Eingriffe vorgenommen – eine Steigerung von 228 Prozent gegenüber 1997.
"Auch in Deutschland wird dieses Thema zunehmend an Bedeutung gewinnen", glaubt Dr. Viola Moser, Chefärztin des Zentrums für ästhetisch-plastische Chirurgie an der Schlosspark-Klinik in Berlin. "Inzwischen stellt man sich immer seltener die Frage, ob, sondern wann man sich einer Behandlung unterzieht. Da liegt es nahe, sich mal eben in der Mittagspause ein paar Fältchen wegretuschieren zu lassen, um ein paar Jahre zurückzugewinnen", so die Ärztin.
"Jeder fünfte Patient ist mittlerweile ein Mann. Tendenz steigend", sagt Dr. Moser. Ein Grund sei die veränderte Einstellung der Männer zu ihrem Aussehen. In einer Emnid-Umfrage gaben 80 Prozent aller männlichen Befragten an, immer stärker nach ihrem Äußeren beurteilt zu werden.












































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