Schokolade wirkt offenbar so ähnlich wie Aspirin als Gerinnungshemmer. In Kakaobohnen seien Stoffe enthalten, die die Blutplättchen vom Verklumpen abhalten und somit das Blut verdünnen, so eine Studie. Schon kleine Mengen Schokolade könnten daher vor Herzinfarkten schützen.
Zu diesem Erkenntnissen kamen Wissenschaftler der Johns Hopkins University in Washington eher per Zufall: Eigentlich hatten sich 1200 Probanden für eine Herzstudie verpflichtet, die Finger unter anderem von Schokolade zu lassen. "Wir wussten, dass es Missetäter geben würde", erklärt Studienleiterin Diane Becker. "Einige Teilnehmer hatten uns vorher schon erklärt, sie könnten auf Zigaretten, Alkohol und ähnliches verzichten, nur nicht auf Schokolade."
Obwohl die Schokoladenjunkies letzlich für die ursprüngliche Studienauswertung unbrauchbar waren, untersuchte Becker sie. Dabei fand sie im Urin von Schokoladenessern weniger Thromboxan – ein Abfallprodukt bei der Blutverklumpung. Außerdem gerann das Blut von Schokofreunden langsamer. Eine Aspirin habe nach Angaben der Ärztin zwar einen stärkeren Effekt auf die Blutverdünnung; ein wenig Schokolade am Tag könne das Herzinfarktrisiko aber auch reduzieren.












































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