Wer vor den Traualtar tritt, hat später womöglich bessere Chance, eine Darmkrebs-Erkrankung zu überleben, so eine US-Studie. Verheiratete Patienten haben demnach ein 14 Prozent geringeres Risiko, an einem solchen Tumor zu sterben als ledige, schreibt Studienleiter Li Wang in der Online-Ausgabe des Fachjournals "Cancer Epidemiology". Die Ergebnisse treffen sowohl auf Männer als auch auf Frauen mit Darmkrebs in frühen Stadien zu.
Den Grund dafür vermuten die Studienforscher in den besseren Pflegemöglichkeiten von Paaren: Ehepartner seien eine zusätzliche Unterstützung bei der Behandlung zu Hause.
Zu ihren Erkenntnissen gelangten die Wissenschaftler des Penn State College of Medicine in Hershey, Pennsylvania und der Brigham Young University in Provo, Utah, indem sie rund 128 000 Patientendaten auf Krankheitsstadien, Behandlungsmethoden und den Beziehungsstatus untersuchten. In Deutschland ist Darmkrebs laut des Deutschen Krebshilfe e.V. die zweithäufigste Krebsart bei beiden Geschlechtern.












































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