Einsamkeit schlägt aufs Herz. Und nicht nur das: Das reine Gefühl der Isolation schwächt auch noch das Immunsystem. Dies sind die Ergebnisse zweier unabhängig voneinander ausgeführten Studien.
Psychologen der Carnegie Mellon Universität in Pittsburgh haben Studienanfänger zu ihren sozialen Kontakten befragt und zwei Wochen lang ihre Gefühlsschwankungen per Computer aufgezeichnet. Dann wurden sie gegen Grippe geimpft. Ergebnis: Studenten, die kaum Bekannte trafen, reagierten 11 Prozent schwächer auf die Impfung als ihre Kommilitonen mit „normalen“ Kontakten. Noch schlechter reagierte das Immunsystem von Studenten, die sich nur einsam fühlten – ganz unabhängig von der tatsächlichen Anzahl ihrer Freunde. Sie zeigten eine um 16 Prozent schwächere Immunreaktion.
Ohne Freunde und Familie wird man krank
In der zweiten Studie wiesen US-Wissenschaftler nach, dass Männer ohne Freunde und Familie erhöhte Mengen an Entzündungsbotenstoffen im Blut haben. Diese Botenstoffe spiegeln das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wider.












































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