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13.09.2007
, Autor:Juliane Bergmann
© MensHealth.de
Menschen, die einsam sind, haben gentechnisch bedingt eine schlechte Krankheitsabwehr, so eine amerikanische Untersuchung. Der Körper verhält sich offenbar so wie bei Verletzungen.
Die Forscher der Universität von Kalifornien verglichen die Genaktivitäten von einsamen und sozial gut integrierten Menschen. Das Ergebnis: soziale Isolierung wirkt sich vor allem auf das Immunsystem aus. Die Menschen mit wenig sozialen Kontakten besitzen eine größere Anzahl der Gene, die Entzündungen bekämpfen. Die Gene hingegen, die Viren abwehren und Antikörper produzieren sollen, treten bei ihnen weniger auf, erklärt Studienleiter Steve Cole.
Soziale Faktoren und die Gesundheit eines Menschen hängen eng zusammen. So hatte man bereits festgestellt, dass sozial isoliertere Menschen schneller Herzprobleme bekommen und häufiger an Virusinfekten und Krebs erkranken.
Ungeklärt bleibt hingegen, ob sich entweder Einsamkeit schlecht auf die Gesundheit auswirke oder, ob – genau anders herum – ein spezielles Gen-Muster für die Einsamkeit verantwortlich sei.
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