In Deutschland bekommen jährlich etwa 350 bis 400 Männer Brustkrebs, berichteten Experten auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS). Die Krankheit mache damit zwar nur 0,2 Prozent aller neuen männlichen Tumore aus. Die Fallzahl steige seit Beginn der sechziger Jahre jedoch stetig, berichtete Roland Stabenow, Leiter der Registrierstelle des Gemeinsamen Krebsregisters (GKR).
Problematisch sei vor allem, dass die Geschwülste im Bereich von Brustwarze oder Warzenhof nur selten rechtzeitig entdeckt würden. Da die Krankheit selten sei, stelle man sie nur in etwa fünf Prozent der Fälle in einem Frühstadium fest.
Auslöser und Behandlungs-Chancen
Als mögliche Ursachen nannten die Experten Erbanlagen und Störungen im Hormonhaushalt. Eine Rolle spiele auch das Alter: Demnach erkranken Männer durchschnittlich im Alter von 66 Jahren an Brustkrebs.
Die Behandlung sei schwierig, da Männer Hormon- und Chemotherapie schlechter vertrügen als Frauen. Wer verdächtige Knoten feststelle, solle sich daher unbedingt so früh wie möglich an ein zertifiziertes Brustzentrum wenden, so die Experten.












































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