Durch weniger Cholesterin im Essen kann Prostatakrebs offenbar kontrolliert werden. Denn hohe Cholesterinwerte sorgen dafür, dass sich Prostatatumore rasant vermehren. Cholesterinsenkende Medikamente dagegen hemmen ihr Wachstum.
Wissenschaftler des Children´s Hospital Boston pflanzten Mäusen menschliche Prostatakrebszellen ein und fütterten einige der Tiere dann besonders cholesterinreich. Die Forscher wiesen eine Cholesterin-Ansammlung in den äußeren Schichten der Tumorzellen nach, wo sie offenbar das Wachstumsverhalten beeinflussten: Die kranken Zellen starben nicht mehr ab, sondern vermehrten sich sogar unkontrolliert. Nach sechs Wochen hatten die Mäuse mit dem cholesterinreichen Futter doppelt so viele Tumore wie zuvor.
Die Tumore wuchsen nicht weiter
Als die Forscher den Tieren dann ein cholesterinsenkendes Medikament ins Futter mischten, starben die kranken Zellen schneller ab und die Tumore wuchsen nicht weiter. War das Futter wieder cholesterinreicher, fingen die Zellen erneut an, sich zu vermehren. Zu neuen Krebserkrankungen kam es durch das Cholesterin bei den Tieren jedoch nicht.












































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