Bestimmte Alkohol-Sorten sind krebserregender als andere, fanden Forscher am Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Karlsruhe (CVUA) jetzt heraus.
Schuld an dem erhöhten Gesundheitsrisiko mancher Alkoholika sei der Bestandteil Acetaldehyd, so die Chemiker. Er ist vor allem in Portwein, Scherry und einigen Obst- und Traubenbränden hochkonzentriert enthalten.
Die Wissenschaftler untersuchten alle in Deutschland zu erhaltenden alkoholischen Getränke. Das Ergebnis war ein eklatanter Unterschied des Acetaldehyd-Gehalts. So fanden die Chemiker beispielsweise in Likörweinen durchschnittlich 118 Milligramm der Substanz pro Liter – die gleiche Menge Bier enthielt lediglich neun Milligramm.
Ganz wegzulassen sei Acetaldehyd bei der Herstellung von alkoholischen Getränken nicht. Jedoch könne man die Menge mit den heute existierenden Produktionsmöglichkeiten auf jeden Fall verringern, so die Wissenschaftler.












































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