Schwarzer Hautkrebs ist zukünftig möglicherweise deutlich besser behandelbar. Auf einem Kongress in Florida haben US-Wissenschaftler neue Behandlungsformen gegen die oftmals tödlich verlaufenden Hauttumore vorgestellt.
So ist es Wissenschaftlern der Universität Houston in Texas eigenen Angaben zufolge gelungen, einen neuen Impfsoff gezielt gegen Krebszellen einzusetzen. In der Studie bekamen die Patienten den Impfstoff gp100 zusammen mit dem Medikament Interleukin-2 verabreicht, welches Mediziner bereits standardmäßig gegen schwarzen Hautkrebs einsetzen und der die Immunabwehr erhöht. Die Kombitherapie führte nach laut der Forscher dazu, dass der Krebs bei knapp einem Viertel der Patienten zumindest schrumpfte. Demgegenüber verkleinerte sich der Tumor nur bei einem von zehn Probanden, die ausschließlich das Medikament Interleukin-2 bekamen. Ob die Impfung auch das Leben der Krebspatienten verlängert, müssen Langzeitstudien erst noch nachweisen, so Studienleiter Patrick Hwu.
Einen weiteren Therapieansatz gegen schwarzen Hautkrebs stellten der Pharmakonzern Roche und das Entwicklungslabor Plexxikon auf dem Kongress vor. Der Wirkstoff PXL4032 zerstört demnach gezielt Krebszellen, die eine Mutation des so genannten BRAF-Gens tragen. Diese Mutation kommt immerhin bei 60 Prozent aller bösartigen Melanome vor. Laut der Entwickler soll der Wirkstof nicht nur den Tumor bekämpfen, sondern auch noch die gefährliche Ausbreitung der Krebszellen im Körper verhindern.
Bei einer ersten Studie mit allerdings nur 16 Probanden schrumpfte das Melanom bei der Hälfte der Patienten um mehr als 30 Prozent, so die Forscher auf dem Treffen der American Society of Clinical Oncology. Die Wissenschaftler von Roche und Plexxikon kündigten ebenfalls weitere Studien an, um die Sicherheit des Medikaments zu prüfen.











































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