Viele Sonnencremes schützen offenbar weniger vor Hautkrebs als bislang angenommen. Dabei muss man nicht einmal einen Sonnenbrand bekommen, um gefährdet zu sein, so US-Studien. Bei manchen Produkten beziehe sich der angegebene Lichtschutzfaktor lediglich auf die für Sonnenbrand verantwortliche UVB-Strahlung, nicht jedoch auf die für Hautkrebs und Faltenentwicklung entscheidendere UVA-Strahlung. „Viele Leute wissen gar nicht, dass sie so nur zum Teil geschützt sind“, gibt Sandra Read von der amerikanischen Hautärztevereinigung zu bedenken.
Ein weiteres Problem sei, dass Sonnencreme häufig zu gering dosiert wird. Ideal ist laut Experten etwa die Menge von zwei Esslöffeln: „Die meisten Menschen, die Sonnencreme mit einem Lichtschutzfaktor von 15 verwenden, haben de facto nur einen Fünffach-Schutz, weil sie sie zu dünn auftragen“, so Martin Weinstock von der Brown University in Rhode Island.












































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