Der Meniskus ist ein Knorpel im Kniegelenk, der dafür sorgt, dass Ober- und Unterschenkelknochen reibungslos aufeinander gleiten. Er hat die Form einer Sichel, also wie ein Halbmond, außen dick, innen dünn, wobei es jeweils einen Außen- und einen Innenmeniskus gibt.
Da liegt er nun, eingeklemmt und muss allen Druck und alle Bewegung abfedern, die Laufen, Springen, Strecken und Beugen mit sich bringen. Das zermürbt ihn im wahrsten Sinne des Wortes: bei Sportlern und dicken Menschen mehr, bei leichten und vorsichtigen weniger.
Wird er zu sehr belastet, kann er reißen. Dann wird heutzutage in der Regel arthroskopisch genäht, glattgeschnitten und -gehobelt. Zuerst füllt der Chirurg das Kniegelenk mit einer Salzwasserlösung, damit er Platz bekommt und führt dann an zwei Seiten des Knies jeweils einen Schlauch ein. An einem hängt eine Lampe samt Kamera, damit er sehen kann, am anderen das entsprechende Werkzeug: Messer, Nadel, Faden.
Orthopäde und Unfallchirurg Dr. Johannes Holz aus Hamburg (park-klinik-manhagen.de) hat uns einige seiner OP-Videos zur Verfügung gestellt, um heutige arthroskopische Operationstechniken anschaulich darzustellen.














































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