Warum das so wichtig ist? Testosteron leistet nicht nur unterhalb der Gürtellinie wertvolle Arbeit. So veredelt das Männerhormon Ihren gesamten Körper. Auf den ersten Blick schwimmen im Blutkreislauf eines Mannes nur verschwindend geringe Mengen Testosteron. Doch der gesamte Körper reagiert sehr sensibel auf das Männerhormon und auf Schwankungen seines Pegels. Die 3 Nanogramm (also 3 Milliardstel Gramm) pro Milliliter Blut, die bei gesunden Männern mindestens vorhanden sein sollten, haben eine enorme Wirkung – etwa diese.
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Der größte Produktionsstandort für Testosteron sind die Hoden. Gesteuert wird die Ausschüttung des Männerhormons jedoch vom Gehirn. Immer wenn die Zentrale im Kopf bemerkt, dass nicht genug Testosteron im Blutkreislauf vorhanden ist, schüttet sie das Hormon Lutropin (LH) aus. Sobald dies in die Hoden gelangt, signalisiert es den dort ansässigen Zellen, dass sie ihre Arbeit beschleunigen sollen. Sofort läuft die Hormonproduktion auf Hochtouren. Das neu entstandene Testosteron gelangt nicht nur in die Blutbahn, sondern wirkt auch direkt in den Hoden, lässt aus unreifen Vorläuferzellen ein Millionenheer aus putzmunteren Spermien für Fortpflanzungszwecke reifen.











































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