Die Fruchtbarkeit von Männern entscheidet sich offenbar schon im Mutterleib. Denn genetische Störungen, niedrige Spermienzahl oder sogar Hodenkrebs hängen eng mit dem Hormonspiegel der Mutter zusammen, zeigte eine britische Studie an Ratten.
Entscheidend ist demnach die Zeit zwischen der achten und zwölften Woche der Schwangerschaft, so die Forscher der Universität von Edinburgh. Hier lege der Level an männlichen Hormonen, wie etwa Testosteron, die Fruchtbarkeit des ungeborenen Jungen fest. So waren bei einem geringen Androgenspiegel der weiblichen Ratten die Schäden häufiger, erklärt Studienleiterin Michelle Welsh. Auch ein verkürzter Abstand zwischen Hodenspitze und Anus deute auf eine Entwicklungsstörung hin. Eine frühzeitige Messung im Mutterleib könnte eine solche Störung frühzeitig anzeigen, so Welsh.
Sieben Prozent aller Jungen haben einen Hodenhochstand und jeder Fünfte leide unter niedriger Spermienzahl, berichtet Richard Sharpe, Co-Autor der Studie.












































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