Wer an Prostatakrebs leidet, kann sich einer radikalen Operation , der so genannten Prostatektomie, unterziehen. Hierbei wird die Prostata entfernt. Dieser Eingriff hat aber erst langfristig einen Vorteil gegenüber einer abwartenden Haltung, so eine skandinavische Langzeitstudie. Dies sei allerdings nur wirksam, wenn der Krebs im frühen Stadium erkannt wird. Davon profitieren insbesondere jüngere Männer, so die Wissenschaftler der Scandinavian Cancer Group Study Number 4 (SPCG 4).
Die Forscher untersuchten knapp 700 Männer über einen Zeitraum von über zwölf Jahren. Während die eine Hälfte sich einer Operation unterzog, wurde die andere Hälfte der Männer lediglich beobachtet. Ergebnis: Bei den unter 65-Jährigen senke die Operation das Gesamtsterberisiko um zirka 13 Prozent. Da sich die Erkennungsmethoden für Tumoren allerdings in letzten zehn Jahren verbessert haben, sollen weitere Studien zeigen, ob eine frühzeitige Operation günstiger ist als Abwarten, so die Forscher.












































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