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Innere Ruhe: Balance für Geist und Psyche

05.11.2008 ,
© MensHealth.de

Selbst in größter Hektik den Überblick bewahren und die innere Balance finden. Mit unseren Anti-Stress-Konzepten geht's

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Psyche: 70 Prozent der Führungskräfte fühlen sich durch Stress belastet
Lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen © iStockphoto
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Die Geschichte beginnt an einem typischen Arbeitstag mit dem ganz normalen Wahnsinn: schon im Auto per Mobiltelefon die ersten Termine klären und schnell ins Büro. Von nun an geschieht alles unter Zeitdruck. Die Mittagspause fällt aus, stattdessen wird hektisch irgendein Snack eingeworfen. Ein Termin jagt den nächsten. Abends ist es wieder mal später geworden, die Partnerin oder die Familie warten zu Hause ...

Die Hälfte der Deutschen fühlt sich mindestens zweimal pro Woche stressbelastet. Neben ganz alltäglichem Stress spricht man auch von Freizeit- und Urlaubsstress. 70 Prozent der Führungskräfte fühlen sich durch die Job-Belastungen stark in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt. Dauerstress ist nicht bloß Leistungshemmer Nummer eins bei organisatorischen Prozessen.

30 Milliarden Euro Folgekosten von Stress
Ein entsprechender Lebenswandel stört auf Dauer das innere Gleichgewicht empfindlich. Und früher oder später hat das negative Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit. Die Folgekosten des Phänomens Stress werden in Deutschland auf etwa 30 Milliarden Euro jährlich geschätzt.

Dagegen hilft Stresskompetenz. Wer lernt, den täglichen Wahnsinn in Grenzen zu halten, verbessert seine Lebensqualität, lebt gesünder, wird effizienter und kann erfolgreich(er) arbeiten.

Stress kann auch kreativ wirken
Finden Sie Ihren Balance-Gipfel © iStockphoto

Stress aktiviert viele Organe
Der Begriff "Stress" stammt aus dem Englischen, bedeutet wörtlich übersetzt "Druck" und wird in der Werkstoffkunde benutzt – für Materialien, die unter Druck stehen und sich dabei verformen. Dies lässt sich anschaulich auf den menschlichen Organismus übertragen: Dringen immer neue Stressfaktoren auf uns ein, reagieren wir genervt. Fehlt ein Gegengewicht, gerät die Balance ins Schwanken. Wir verformen und verändern uns. Dann reagiert auch unser Körper, wird anfällig für Infektionskrankheiten, dann für Magengeschwüre, Bluthochdruck und das Risiko eines Herzinfarkts.

Der Mensch der Urzeit musste auf unerwartete Gefahren vorbereitet sein. So konnte beim Jagen im Wald plötzlich ein wildes Tier auftauchen. Dann hatte er nur zwei Möglichkeiten: Ihm gelang die Flucht, oder er kämpfte sich frei. In jedem Fall führte die Stresssituation zu körperlicher Aktivität. Bis heute aktiviert die massive Ausschüttung von Stresshormonen alle Organe, die zur Flucht oder zum Kampf benötigt werden. Das Herz fängt an zu rasen, der Blutdruck steigt, verfügbare Energiereserven werden mobilisiert, die Luftwege weit gestellt, die Muskulatur wird angespannt und die Reaktionszeit verkürzt. Gedrosselt werden dagegen die Funktionen aller Organsysteme, die man zur Abwehr der Gefahr nicht benötigt.

Stress ist genetisch bedingt
Die körperlichen und psychischen Reaktionen auf Stress sind genetisch festgelegt. Sie laufen auch im 21. Jahrhundert exakt nach demselben Prinzip ab. Gleichzeitig hat sich vieles verändert. Wilde Tiere trifft man nicht mehr so oft, stattdessen stößt man auf hinderliche Behördenmitarbeiter, konkurrierende Kollegen und chaotische Chefs. In solchen Situationen ist es wenig ratsam, die innere Stressreaktion durch körperliche Aktivität zu lösen, selbst wenn unser Körper so programmiert ist. Offener Kampf oder Flucht sind keine Lösungen, sondern schaffen eher neue Probleme.

In früherer Zeit war die Stressreaktion lebensrettend, sie machte bei Gefahr schnelles, effektives Handeln möglich, ohne sie hätte unsere Spezies nicht überlebt. Heute ist Stress eng verknüpft mit hoch geschätzten Eigenschaften: Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Stress ist im Grunde produktiv. Er macht kreativ, er zwingt uns, zu lernen und neue Lösungsmöglichkeiten zu finden. Leistungssportler etwa setzen sich bei der Jagd nach Bestleistungen ganz bewusst immer wieder Stresssituationen aus. Ohne Stress würde es keine neuen Rekorde, keinen sportlichen Wettkampf geben.


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