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Wenn alles zerfälltDepression – es gibt Hilfe!

01.10.2014 , Autor:Björn Krause © Men's Health

Depressionen: Die Folgen sind für Männer nicht selten tödlich. Die gute Nachricht: Es gibt Hilfe!

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Sie kriecht in dich hinein, unbemerkt. Irgendwann bist du bewegungsunfähig wie ein Baum, und dann spürst du es. Wie Wind, der Blätter von den Ästen weht, verfliegt nach und nach deine Kraft, schwindet dein Lebensmut. Die Sonne scheint nur für die anderen, und deine Seele versinkt in der Dunkelheit riesiger Schatten. Die Depression, sagen Ärzte, kann jeden treffen, unabhängig von sozialen Schichten, Kulturen, wirtschaftlichen Verhältnissen. Die Depression, sagen Betroffene, quetscht das Leben aus dir heraus, bis nur noch eine Hülle übrig bleibt.

In dieser Geschichte gehört die Hülle einem Mann – nennen wir ihn Tim –, der am Ende eines Korridors vor der Tür mit der Nummer 224 sitzt. In seinem ansonsten weichen Gesicht hat sich, dunkel und gleichmäßig, ein Bartschatten ausgebreitet. Seine braunen Augen, die sich an guten Tagen selten von Gesprächspartnern abwenden, sind umrahmt von dichten Brauen und kleinen, schattigen Ringen. Tim trägt kurzes Haar. Die winzige kahle Stelle am Stirnansatz fällt kaum auf. Der 29-Jährige ist gut 2 Meter groß und stämmig gebaut. Eben ein Mann wie ein Baum.

Es ist ruhig hier auf der Station 162 A, die zur Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie der Asklepios-Klinik Hamburg-Harburg gehört. Auf dem türkisfarbenen Linoleumboden schleicht eine junge Frau hin und her, in der Ecke des Gemeinschaftsraumes sitzt ein Mann, der im Halbdunkel ein Buch liest. "Eine Depression treibt Menschen in eine Art unfreiwillige Isolation", erklärt der Leitende Arzt Dr. Hans-Peter Unger. "Etwa so, als wäre zwischen ihnen und anderen eine Milchglaswand."

Experten prophezeien, dass Depression bei uns in den nächsten 10 Jahren die am weitesten verbreitete Volkskrankheit sein wird.
Derzeit leiden 5 Prozent der Deutschen an einer behandlungsbedürftigen Depression, zirka 4 Millionen Menschen, laut Statistik überwiegend Frauen. Es ist aber davon auszugehen, dass Männer weitaus häufiger betroffen sind als bislang angenommen. "Männer gehen nur halb so oft zum Arzt wie Frauen und tauchen deshalb seltener in Statistiken auf. Dafür nehmen sich Männer 3-mal häufiger das Leben. In den meisten Fällen sind es Depressionen, die sie in den Suizid treiben."

 

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