Egal ob Stress im Job oder im Privatleben – wenn die Anspannung zum Dauerzustand wird, droht Gestressten offenbar leichter die Typ-2-Diabetes. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Universität Göteborg. Seit den 70er Jahren analysierten die Wissenschaftler den Gesundheitszustand von rund 7000 Menschen. Fast 900 Männer entwickelten während dieser Studie Diabetes Typ 2.
Die Studienteilnehmer sollten ihr persönliches Stresslevel einschätzen. Dabei ging es um Aspekte wie Reizbarkeit oder Probleme beim Einschlafen aufgrund von Arbeit oder Familie.
Im Vergleich zu den Männern, die keinen oder nur temporären Stress hatten, zeigte sich bei den Dauergestressten ein 45 Prozent höheres Risiko für eine Diabetes – unabhängig von Alter, BMI oder sozialem Status.
Kurzinfo zu Diabetes Typ 1 und Typ 2:
- Diabetes Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung. Sprich: Das Immunsystem zerstört die Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse, die dafür zuständig sind, Insulin zu produzieren. Die Folge: Insulinmangel. Wenn rund 80 bis 90 Prozent der Beta-Zellen zerstört sind, bricht die Typ-1-Diabetes aus.
- Bei der Typ-2-Diabetes ist zwar genügend Insulin vorhanden, allerdings kann es an seinem Zielort, der Zellmembran, nicht richtig wirken. Daraufhin produziert die Bauchspeicheldrüse immer mehr Insulin, um den Mangel zu kompensieren. Irgendwann ist die Bauchspeicheldrüse überlastet und das Insulin reicht nicht mehr aus, um den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. Fazit: Die Typ-2-Diabetes bricht aus. Ursache für diese Form der Diabetes ist vor allem Übergewicht.











































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