Wenn Samstagnacht die Uhr auf Sommerzeit umgestellt wird, haben Millionen von Menschen offenbar wochenlang Anpassungsprobleme. Die fehlende Stunde kann sogar zwei bis drei Wochen zu Schlafstörungen, Depressionen und Appetitlosigkeit führen, so eine Studie der Münchener Universität.
Das Problem: Die meisten Männer und Frauen in Deutschland stehen mit der Sonne auf, erklärt Studienleiter und Chronobiologe Till Roenneberg. Die innere Uhr von über 80 Prozent der Bundesbürger richte sich danach. Die Übergangszeit zwischen Winter und Sommer sei hier kritisch. Die Tage werden wieder länger, endlich "steht" die Sonne wieder vor einem auf. Die fehlende Stunde wirft einen dann drei bis vier Wochen zurück, so Roenneberg. Der Grund: Die innere Uhr der meisten Menschen stelle sich nur sehr langsam auf die neue Zeit ein.
Besonders Jugendliche spüren demnach die Folgen. Als "Nachteulen" haben sie bereits ohne Zeitumstellung Probleme, morgens fit zu sein. Um dies zu verhindern, raten die Forscher, sich viel an der frischen Luft aufzuhalten. Sonnenlicht – so früh am Tag wie möglich – hilft die innere Uhr vorzustellen, so Roenneberg.












































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