Wenn die innere Uhr einiger Menschen gegen einen frühen Arbeitsbeginn rebelliert, nennt Till Roenneberg von der Uni München das einen „sozialen Jetlag“. Und der macht krank, so seine Studie. Es bringe nichts, einfach früher ins Bett zu gehen, um morgens fit zu sein, erklärt der Schlafrhythmus-Experte. Am besten sei es, seine Arbeitszeiten selbst bestimmen zu können. Selbstständige fangen häufig später mit der Arbeit an und arbeiten dafür länger – sie haben seltener mit dem sozialen Jetlag zu kämpfen.
Wer sich an einen starren Zeitplan halten muss, befinde sich in einer Zwickmühle. „Das ist etwa so, als ob Sie in München leben, aber nach Moskauer Zeit arbeiten, also zwei Stunden früher aufstehen müssten“, so der Zeit-Biologe. Eine Folge können Herz-Kreislauf-Krankheiten sein, auch ein früherer Tod ist möglich.
Was tun, wenn die Arbeitszeiten feststehen? Roenneberg betont die Bedeutung von Licht, das beeinflusse die Aktivität: „Es ist günstig, wenn viel Licht in die Büros gelangt. Tageslicht von oben, etwa durch ein Glasdach, ist ideal.“












































0 Kommentare
Kommentar schreiben