Programmfehler 6: Männer plus dicke Autos gleich Rüpel im Verkehr
Ursache: Schon wieder das Reptilienhirn. Menschen werden wie Salamander von drei Instruktionen geleitet, wie der Psychologe Hans-Georg Häusel in seinem Buch "Think limbic!" schreibt. "Balance" ist das Streben nach Stabilität und Sicherheit, "Stimulanz" lässt nach neuen Reizen suchen, und "Dominanz" drängt zur Ausweitung des Territoriums und zum Ausstechen von Konkurrenten. Häusel: "Jede Persönlichkeit setzt sich aus diesen Komponenten zusammen."
Bei Männern überwiegt oft die Dominanz. Das macht sie zu potenziellen Führungspersönlichkeiten – und unfähig zum Einkaufen. "Dominanz-orientierte Männer achten weniger auf Preis und Qualität", sagt Häusel. "Sie fallen auf Statussymbole herein, gerade bei Autos." Deshalb tauchen bestimmte Marken so oft bedrohlich groß im Rückspiegel auf: Starke Dominanz-Instruktion macht auch zum Verkehrsrowdy. "Zu langsam vorwärts zu kommen, wird als unerträgliche Einschränkung der Autonomie empfunden", erklärt Häusel. Deshalb wird gedrängelt und gehupt, auch wenn das letztlich überhaupt nichts bringt.
Abhilfe: Sport. Aber kultivieren Sie neben dem Siegeswillen das "Dabei sein ist alles".












































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