Probleme lassen sich am besten lösen, indem man sie von vornherein vermeidet: die Kneipe verlassen, bevor es zu einer Schlägerei kommt, sich entschuldigen, ehe sie heult, aus der Kirche verschwinden, bevor die Kollekte durchgeführt wird. Stress aber bemerken die meisten Männer erst, wenn es zu spät ist: Sie haben den Chef bereits angepflaumt oder ihre Frau in einer Lautstärke von 100 Dezibel mit einem Tier verglichen. Dabei meldet sich der Körper schon vorher. Wenn Sie diese versteckten Zeichen beachten, haben Sie die Chance, den Stress zu bekämpfen, bevor Sie unter der Belastung zusammenbrechen.
Ihr Bizeps schmerzt, obwohl Sie seit zwei Wochen nicht trainiert haben
Wenn Sie unter Stress stehen, dann sorgen Hormone wie zum Beispiel Adrenalin dafür, dass sich Ihre Muskeln unbewusst anspannen. Das kann die ganze Muskulatur betreffen, nicht nur die in Nacken und Schultern, die man normalerweise mit Stress assoziiert. „Und wenn Muskeln über längere Zeit angespannt sind, beginnen sie zu schmerzen“, erklärt der Stress-Berater Allen Elkin.
Die Linderung: dehnen.
Angefangen bei den Waden und dann immer höher bis hin zum Nacken sollten Sie jeden Muskel lockern, anspannen und wieder lockern. „Meistens hilft das, den Schmerz zu vertreiben“, weiß der Gesundheitspsychologe Steven Edwards.












































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