Die Leistung des visuellen Kurzzeitgedächtnisses ist offenbar nicht von seiner absoluten Speicherkapazität abhängig, sondern von der Fähigkeit, unwichtige Informationen einfach auszublenden, so eine Studie an der US-Uni von Oregon. Da sich der optische Kurzzeit-Speicher des Menschen in der Regel nur drei bis vier Dinge gleichzeitig merken kann, ist nicht die Menge der aufgenommenen Informationen wichtig, sondern vor allem deren Qualität.
Wissenschaftler hatten Studenten in einem Versuch eine Anordnung von roten und blauen Rechtecken gezeigt. Dabei wurden die Probanden angewiesen, sich nur auf die roten Rechtecke zu konzentrieren und die blauen zu ignorieren. Nach kurzer Pause sollten die Studenten die Anordnung der roten Rechtecke wiedererkennen. Anhand der Hirnströme konnten die Forscher dabei erkennen, worauf sich die Testpersonen gerade konzentrierten.
Ergebnis: Studenten, die sich nur die relevanten roten Rechtecke merkten, wiesen die beste Gedächtnisleistung auf. Bei den Merk-Schwachen zeigte sich, dass sie den ohnehin begrenzten Kurzzeit-Speicher zusätzlich mit unwichtigen Daten (blaue Rechtecke) belasteten.












































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