Programmfehler 4: Verliebtheit wird zu Liebe – und das Vorspiel immer kürzer
Ursache: Verantwortlich für tiefere Gefühle ist das Hormon Oxytozin; es wird im Gehirn produziert, wenn man sich schon näher gekommen ist. Beim Orgasmus werden die Windungen geradezu davon überschwemmt. Es festigt allgemein familiäre Bindungen, auch zwischen Mutter und Baby.
Und zumindest bei Mäusen ist Oxytozin auch daran schuld, dass das Vorspiel immer kürzer wird. Beim ersten Treffen zwischen Herrn und Frau Maus dauert es vom ersten Beschnüffeln bis zur Kopulation etwa 40 Sekunden. Bei jedem folgenden Rendezvous geht es schneller zur Sache – beim vierten Treffen dauert es nur noch zehn Sekunden bis zum Sex. Männchen, die kein Oxytozin bilden können, verhalten sich dagegen bei jedem Treffen mit dem selben Weibchen so, als sei es das erste Mal. Spritzt man ihnen dann das Hormon, benehmen sie sich wie andere Männchen auch: zack, zack.
Abhilfe: Sind Sie eine Maus oder ein Mann?












































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