Vor der nächsten Prüfung die Nächte durch zu pauken, bringt offenbar nichts. Denn nur nach einer Schlafpause bleibt neues Wissen richtig hängen, so eine US-Studie. Grund: Im Schlaf verarbeite das Gehirn aufgenommene Informationen und schaffe so Platz, um wieder neue aufnehmen zu können. Wer auf Lernpausen verzichtet, senkt seine Lernfähigkeit durchschnittlich um bis zu 40 Prozent, so Studienleiter Matthew Walker von der Universität Berkeley.
Ein Nickerchen von 60 Minuten reicht
Eine Stunde Schlaf reiche demnach schon aus, um die Denkkraft zu verbessern. Am besten funktioniert's wenn man vier Stunden nach dem Lernen ein Nickerchen einlegt, empfahl Walker bei einer Tagung des amerikanischen Wissenschaftsverbandes AAAS in San Diego.
Das Gehirn regeneriert sich in der so genannten Phase 2 des Schlafs, fanden die Forscher heraus. Diese beginne nach dem Tiefschlaf und gehe über in die Traumphase (REM: Rapid Eye Movement). In dieser Zeit wird neues Wissen nicht nur gespeichert, das Hirn stellt auch Verbindungen zwischen alten und neuen Informationen her, erklärt Walker.












































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