Heft 06/2012
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Zahnfehlstellungen Chaos im Kiefer

01.08.2007 , Autor:Angela Neumann
© MensHealth.de

Zähne wachsen, wandern, kippen, drängeln. Und können ganz schön Ärger machen. Wir zeigen Ihnen Härtefälle
Kein Platz für die Zähne Der Kiefer ist zu klein Kein Platz für den Eckzahn Gekippte Frontzähne
Mit der Weisheit am Ende Feste Zahnspange Lingualbrackets Lingualbrackets
Keramikbrackets Knochenspreizung
Kein Platz für die Zähne
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Zu viele Zähne

Zu viele Zähne sind gewachsen. Sie kämpfen um den Platz im Kiefer. Der Kieferorthopäde würde hier zunächst Zähne ziehen und dann eine Zahnspange verschreiben.

Der Kiefer ist zu klein
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2 / 10 | Ober- und Unterkiefer sind zu klein - © Institut für kraniofaziale Volumentomographie
2 / 10 | Ober- und Unterkiefer sind zu klein - © Institut für kraniofaziale Volumentomographie

Zu kleiner Kiefer

Fernröntgenseitenaufnahme des Schädels: Ober- und Unterkiefer sind zu klein. Die Zähne wachsen ober- oder unterhalb des eigentlichen Ortes. Dadurch kann der Mund nicht richtig geschlossen werden. Bei solchen Extremfällen müssen Kieferorthopäde und Kieferchirurg ans Werk. Beide sollten sich gut absprechen. Die Chance, dass die Kasse in einem solchen Fall zahlt, ist groß.

Kein Platz für den Eckzahn
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Zahn kann nicht durchbrechen

Weil zu wenig Platz im Oberkiefer ist, kann ein Eckzahn nicht durchbrechen. Es muss ein bleibender Zahn – meistens ein kleiner Backenzahn – entfernt (extrahiert) werden, damit der Eckzahn einen Platz bekommt.

Gekippte Frontzähne
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4 / 10 | Die Frontzähne kippen nach vorne - © Institut für kraniofaziale Volumentomographie
4 / 10 | Die Frontzähne kippen nach vorne - © Institut für kraniofaziale Volumentomographie

Gekippte Zähne

Hier ist der Unterkiefer zu klein. Die hinteren Zähne drücken die vorderen aus dem Kiefer. Dadurch kippen diese nach vorne. Weil der Druck nicht gleichmäßig ist, ensteht eine Asymmetrie. Der Kieferorthopäde kann auch hier Zähne ziehen, damit mehr Platz im Kiefer ist.

Mit der Weisheit am Ende
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5 / 10 | Kein Platz für den Weisheitszahn - © Institut für kraniofaziale Volumentomographie
5 / 10 | Kein Platz für den Weisheitszahn - © Institut für kraniofaziale Volumentomographie

Kippende Weisheitszähne

Das 3D-Röntgenbild zeigt einen durchbrechenden Weisheitszahn (ganz links), der keinen Platz im Kiefer hat. Er kippt und drückt den benachbarten Backenzahn in den Kiefer. Dieser wird höchstwahrscheinlich durch den Weisheitszahn verletzt. Der Kieferorthopäde oder Kieferchirurg würde den Weisheitszahn entfernen und eventuelle Schäden des Nachbarzahnes beheben. Außerdem auf dem Bild zu sehen: der Unterkieferkanal mit dem Nerv, der zu den Unterkieferzähnen führt.

Feste Zahnspange
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6 / 10 | Festsitzende Klammer - © Institut für kraniofaziale Volumentomographie
6 / 10 | Festsitzende Klammer - © Institut für kraniofaziale Volumentomographie

Feste Zahnspange

Das Bild zeigt ein Zahnmodell mit festsitzender Zahnspange. Auf den Zähnen werden kleine Metallplättchen – so genannte Brackets – angeklebt, die über Drähte miteinander verbunden sind. Es entsteht ein Druck auf den Drähten, der die Zähne zusammnen- oder auseinanderschiebt.

Lingualbrackets
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7 / 10 | Von vorne ist sind diese Lingualbrackets fast unsichtbar - © Institut für kraniofaziale Volumentomographie
7 / 10 | Von vorne ist sind diese Lingualbrackets fast unsichtbar - © Institut für kraniofaziale Volumentomographie

Lingualbrackets

Zahnmodell mit so genannten Lingualbrackets. "Lingual" bedeutet hier "zur Zunge hin". Die kleinen Metallplättchen werden von innen an die Zähne geklebt und sind damit von außen so gut wie unsichtbar.

Lingualbrackets
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8 / 10 | Von hinten wird geschoben, von vorne sieht's gut aus - © Institut für kraniofaziale Volumentomographie
8 / 10 | Von hinten wird geschoben, von vorne sieht's gut aus - © Institut für kraniofaziale Volumentomographie

Lingualbrackets

Aufsicht auf ein Zahnmodell mit Lingualbrackets.

Keramikbrackets
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9 / 10 | Nicht unsichtbar, aber unauffälliger als Metallbrackets - © Institut für kraniofaziale Volumentomographie
9 / 10 | Nicht unsichtbar, aber unauffälliger als Metallbrackets - © Institut für kraniofaziale Volumentomographie

Feste Zahnspange

Zahnmodell mit festsitzender Zahnspange. Die Brackets sind aus Kunststoff und damit unscheinbarer als Metallbrackets.

Knochenspreizung
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Was hier so unangenehm aussieht, ist meist gar nicht schmerzhaft. Um den Abstand der Zähne zu vergrößern, werden die Knochen mit einem kieferorthopädischen Implantat gespreizt. Zu den Implantaten gehört auch die hier dargestellte kieferorthopädische Schraube. Die kleine OP findet immer mit Betäubung statt und dauert meist nur ein paar Minuten.

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