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DER RAUCH-STOPP-GUIDE

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Vor- und Nachteile von Nikotin-Pflastern und Co.: Hilfsmittel bei der Raucherentwöhnung

20.06.2006 , Autor: Elke Michel
© MensHealth.de

Kleben, kauen, sprühen, schlucken. Hauptsache die Glimmstängel lassen sich vergessen. Hilfsmittel für den Entzug

Rauchstopp: Hilfsmittel für den Entzug
Hilfsmittel bei der Raucherentwöhnung
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Nikotin-Pflaster: Pflaster sind besonders geeignet für Raucher, die einen relativ gleichbleibenden Nikotinspiegel gewöhnt sind. Es gibt sie in verschiedenen Stärken. Morgens kleben Sie ein Pflaster auf eine unbehaarte Stelle des Körpers zwischen Nacken und Taille. Über einen Zeitraum von 24 Stunden wird das Nikotin dann freigesetzt. Starke Raucher beginnen mit einer Dosis von 25 - 30 mg pro Tag und reduzieren danach stufenweise über zwei bis drei Monate.

Vorteile: Der Körper wird nicht mit Teer oder Kohlenmonoxid belastet. Einfache Anwendung, unauffällig, rezeptfrei.
Nachteile: Pflasterallergien und Hautreizungen sind möglich – kleben Sie das Pflaster daher jeden Tag auf eine andere Stelle. Die Wirkung ist langsam, erst nach rund sieben Stunden ist der maximale Nikotinspiegel erreicht.

Nikotin-Kaumgummi: Für Raucher, die in unregelmäßigen Abständen zur Zigarette greifen. Sie brauchen nicht gleich darauf zu verzichten, etwas zwischen den Fingern bzw. im Mund zu haben und können die Nikotinmenge flexibel dosieren. Kaugummis gibt es in zwei Stärken (2 und 4mg Nikotin). Langsam und mit Unterbrechungen etwa 30 Minuten lang kauen, zwischendurch in der Backentasche lagern. Mit der Zeit einschränken und nach zwei bis drei Monaten ganz aufhören.

Vorteile: Der Körper wird nicht mit Teer oder Kohlenmonoxid belastet. Eine Gewichtszunahme ist unwahrscheinlicher. Befriedigt die Nikotinsucht und das orale Verlangen; schnelle Wirkung, rezeptfrei.
Nachteile: Der Geschmack ist nicht jedermanns Sache. Und auch das Kaugummikauen muss man sich wieder abgewöhnen

Nikotin-Nasal-Spray: Geeignet zur Behandlung starker Raucher. Das nikotinhaltige Pumpspray wird in die Nasenlöcher gesprüht; diese Darreichungsform ist die schnellste und wirkungsvollste unter den Nikotinersatzmedikamenten. Anfangs ein bis zwei Anwendungen pro Stunde, nach etwa drei Monaten dann völlige Abstinenz.

Vorteile: Der Körper wird nicht mit Teer oder Kohlenmonoxid belastet. Schnelle Wirkung (5-10 Minuten), als akuter Rückfall-Verhüter geeignet.
Nachteile: Zu Beginn der Therapie kann das Spray Jucken in der Nase, tränende Augen, Husten und Niesen hervorrufen. Es muss außerdem relativ oft angewendet werden und kann ebenfalls abhängig machen. Verschreibungspflichtig.

Rauchstopp: Hilfsmittel für den Entzug

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