Drogen wirken auf den ersten Blick vielleicht reizvoll. In Wirklichkeit bringen sie aber nur Nachteile: Sie machen den Körper kaputt, die Seele krank und wirken sich auch negativ auf andere Bereiche wie das Berufsleben oder den Kontakt zu Freunden und Verwandten aus. Gibt es einen Weg, wie Sie sich davor schützen können, überhaupt jemals süchtig zu werden?
Kein Allheilmittel gegen die Sucht
"Ob eine Person süchtig wird, ist von vielen Faktoren abhängig", erklärt Experte Prof. Rainer Thomasius. Zum einen spielen die Gene und die Familiengeschichte eine Rolle. Forschungen zeigen, dass vor allem die Veranlagung zur Alkoholabhängigkeit vererbt werden kann. "Außerdem wirkt sich das Temperament oder der Charakter der jeweiligen Person auf die Möglichkeit einer Abhängigkeit aus", so Thomasius. Darüber hinaus nimmt das soziale Umfeld, in dem sich eine Person bewegt, Einfluss darauf, ob eine Abhängigkeit entstehen kann oder nicht. Wenn die eigenen Eltern rauchen, sind Jugendliche eher dazu breit, auch mal zur Zigarette zu greifen. Nehmen die Freunde Drogen, probieren Jugendliche und junge Erwachsene oft auch, wie es ist, Cannabis zu rauchen oder Ecstasy zu nehmen.
Drogen werden oft konsumiert, um sich von Problemen abzulenken und den Belastungen des Alltags zu entfliehen. "Wer mit den Anforderungen der modernen Leistungsgesellschaft ohne regelmäßigen Substanzkonsum gut zurecht kommt, ist am besten vor einer Sucht geschützt", fasst Thomasius zusammen.












































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