Wenn Frauen darüber klagen, dass ihre Partner zu wenig im Haus helfen, könnten sie durchaus feststellen, dass ihre Männer ihnen zustimmen würden. In einer Studie mit 181 Paaren stellte die amerikanisch Forscherin Margaret Clark fest: Viele Männer sind der Meinung, dass ihre Frauen mehr im Haushalt arbeiten, als sie selbst.
Diese Ungleichheiten werden von beiden Seiten kaum beachtet, solange das Klima in der Beziehung stimmt. Steht allerdings ein Kind ins Haus, wächst bei beiden Partnern die Unzufriedenheit in der Beziehung. Die meisten Frauen berichten in der Umfrage, dass sie während der Schwangerschaft und nach der Geburt mehr Konflikte sehen und weniger Erfüllung in ihrer Ehe finden.
"Wenn der Stresslevel hoch ist, ist das ein Zeichen dafür, dass irgendeine Ungleichheit einen Druck auf einen der Beteiligten ausübt, meistens auf die Frau," sagt Clark. Dann sollte eine neue Aufteilung der Hausarbeit erfolgen.
Und die Moral von der Geschichte: Männer und Frauen sollten mehr auf die Bedürfnisse des Partners achten, damit kleine Konflikte nicht zu großen Katastrophen anwachsen, meint die Wissenschaftlerin aus Pittsbourgh.











































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