Van Gogh drehte durch und Nietzsche wurde verrückt. Nicht nur das zeigt, Genie und Wahnsinn liegen eng beieinander. Warum, das haben Wissenschafter um Jordan Peterson an den Unis in Harvard und Toronto herausgefunden.
Im Prinzip müssen wir Menschen viele Reize und Eindrücke ignorieren, um mit der Umwelt zurecht zu kommen. Funktioniert diese Ausblendetechnik nicht, kann die Reizüberflutung zu Orientierungslosigkeit und psychischen Krankheiten führen.
Die Forscher haben in psychologischen Tests aber herausgefunden, dass sehr kreative Menschen von vorne herein wenige Eindrücke ausblenden, also eine geringe Reizschwelle haben. Peterson: "Wenig kreative Menschen ordnen ein Objekt ein und vergessen es dann, egal, ob es komplexer und interessanter ist, als auf den ersten Blick ersichtlich. Kreative dagegen sind immer offen für neue Möglichkeiten."
Vorteilhaft sei eine niedrige Reizschwelle jedoch nur für intelligente Personen, die fähig sind an mehreren Dingen gleichzeitig zu arbeiten. Nur sie könnten die viele gleichzeitige Informationen in neue Ideen umsetzen, so der Forscher. Für andere wird die Info-Vielfalt leicht zur Reizüberflutung und sie beginnen, darunter zu leiden und krank zu werden. Deshalb liegen Gnie und Wahnsinn so eng beieinander.












































0 Kommentare
Kommentar schreiben