Men’s Health: Wenn Ihre Partei in der nächsten Legislaturperiode an der Regierung beteiligt ist, wird es un-ter Ihnen endlich auch einen Männergesundheitsbericht geben? Was werden Sie für eine gleichberechtigte Krebsvorsorge für Männer tun?
CDU/CSU: Die CDU bekennt sich nachdrücklich zu einer Stärkung von Prävention und Gesundheitsförderung im deutschen Gesundheitswesen. Prävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, denn deren Ausbau verbessert nicht nur Gesundheit, Lebensqualität und Leistungsfähigkeit der Menschen, sondern kann auch die künftigen finanziellen Belastungen unserer Sozialsysteme mindern. Deshalb wollen wir die Prävention aufwerten.
Spezifische Lebenslagen, Lebensstile und Gesundheitsprobleme erfordern eine spezifische Gesundheitsförderung für Frauen und Männer. Dies werden wir bei unserer Gesundheitspolitik berücksichtigen.
Die Menschen müssen mehr für ihre eigene Gesundheit tun. Bei der Krebsvorsorge müssen die bestehenden Angebote mehr als bisher in Anspruch genommen wer-den. Nur jeder vierte Mann nimmt die jährliche Krebsvorsorge wahr. Bei den Frauen sind es zwei von drei. Auch die Gesundheitsuntersuchung „Check-up ab 35“ nimmt zwar jede zweite Frau, aber nur jeder fünfte Mann alle 2 Jahre in Anspruch. Hier müssen wir ansetzen. Ein wichtiger Schritt zur Stärkung von Eigenverantwortung, Prävention und Gesundheitsförderung ist deshalb die Weiterentwicklung von Bonus-Modellen, Wahl- und Selbstbehalttarifen.












































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