Men’s Health: Was werden Sie dagegen unternehmen?
CDU/CSU: Mangelnde Bewegung und Fehlernährung gelten als gesicherte Risikofaktoren und verursachen nach den Stoffwechselerkrankungen die höchsten Kosten im Gesundheitswesen. Die Union wird dieser Entwicklung entgegenwirken, indem sie die in dieser Legislaturperiode begonnenen Initiativen fortführt. Dabei setzen wir auf "Vernunft statt auf Vorschriften". Beispiele sind ein Informationsgespräch der CDU/CSU-Bundestagsfraktion „Besser essen – Fehlentwicklungen bekämpfen“ oder der Antrag „Sport und Bewegung in Deutschland umfassend fördern – Bewusstsein für gesunde Lebensweise stärken“ im Deutschen Bundestag.
Men’s Health: Im ersten Anlauf ist die so genannte „Ampel“-Kennzeichnung für den Nährwertgehalt von Lebensmitteln am Druck der Industrie gescheitert. Was werden Sie unter-nehmen um diese vernünftige und verbraucherfreundliche Idee Wirklichkeit werden zu lassen?
CDU/CSU: Eine klare Lebensmittelkennzeichnung ist wichtig. Wir setzen uns deshalb in der EU für eine obligatorische Nährwertinformation und ihre praktikable und übersichtliche Ausgestaltung ein. Nach europäischem Recht sind in den Mitgliedstaaten derzeit nur freiwillige Lösungen möglich. Deshalb freuen wir uns, dass die Wirtschaft den Empfehlungen des Bundesverbraucherministeriums folgt und heute schon auf den meisten verpackten Lebensmitteln angibt, wie viel Kalorien, Zucker, Fett, gesättigte Fettsäuren und Salz des durchschnittlichen Tagesbedarfs eines Menschen in einer Portion stecken (1+4-System). So erhält auch der gesundheitsbewusste Mann wichtige Informationen für seine Kaufentscheidung und eine ausgewogene Ernährung. Davon hat er mehr als von roten, gelben und grünen Punkten. Wenn ein Hersteller allerdings eine Farbcodierung vornehmen will, kann er dies tun.












































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