Men’s Health: Welche konkreten Projekte zur Gewaltprävention werden Sie durchsetzen? Wie schützen Sie Männer vor häuslicher Gewalt durch Frauen?
CDU/CSU: Zum Schutz von Frauen und Männern vor Gewalt sind zahlreiche gesetzgeberische Maßnahmen sowohl im straf- als auch im zivilrechtlichen Bereich ergriffen worden. Das im Januar 2002 in Kraft getretene Gewaltschutzgesetz kann von Männern und Frauen in Anspruch genommen werden. Von häuslicher Gewalt betroffene Männer können sich an Beratungsstellen (z.B. Opferhilfe Hamburg) wenden, sie können bei Männerberatungsstellen und bei allgemeinen Ehe- und Familienberatungsstellen Hilfe finden. Die CDU-geführte Bundesregierung hat auch zum Schutz vor häuslicher Gewalt bei ihren Präventionsmaßnahmen im „Aktionsplan zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Gewalt und Ausbeutung“ und im nationalen Aktionsplan „Für ein kindergerechtes Deutschland 2005 – 2010“ die geschlechtsspezifischen Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen ganz bewusst in den Blick genommen.
Im Rahmen der Gleichstellungspolitik will die Union mit der Einrichtung einer bundesweiten Notruftelefonnummer Gewaltbetroffenen eine Erstberatung anbieten, um die Zugangsschwelle zu Hilfsangeboten zu senken.












































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