Backstage Hinter den Kulissen von Men's Health
18.07.2007
© MensHealth.de
Hintergründe
Wer steht bei den Fitness-Geschichten vor der Kamera?
Nicht in jedem Fall sind Fotomodels erste Wahl für unsere Fitness-Produktionen. Wann immer möglich, engagieren wir Sport-Profis, die mit ihren Leistungen und ihren durchtrainierten Körpern für die Qualität der beschriebenen Übungen einstehen und uns ihre Trainingsgeheimnisse aus erster Hand verraten.
So schwitzten für uns schon die Fußballer Zinedine Zidane und Bastian Schweinsteiger, der Schwimmstar Thomas Rupprath, die Lauf-Asse Jan Fitschen und Tobias Unger, der geniale Basketballer Dirk Nowitzki sowie die Crew des America’s-Cup-Gewinners "Alinghi". Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.
In dieser Ausgabe zeigt der Deutsche Hallenmeister im Stabhochsprung, Björn Otto, wie er seinen Körper im Hinblick auf Kraft, Koordination und Stabilität auf die extrem komplexen Anforderungen in seiner Disziplin vorbereitet.
Men's Health-Tatorte
Wie findet Men’s Health eigentlich immer diese
Foto-Locations?
Als wir die Fotostrecke für unser Wald-Workout planten, wurde uns schnell deutlich: Wir brauchen Bäume. Viele, viele Bäume. Sprich: Wald. Doch welchen?
Der eine war zu dunkel zum Fotografieren, der andere dagegen zu hell. Einer hatte nur hohe Bäume, der nächste zu viel Gestrüpp, da wären wir mit unserem Foto-Equipment nicht mehr durchgekommen. Kurzum: Vor der Produktion haben wir Fotograf Dietrich Halemeyer ein Wochenende lang in Parks und Wälder gejagt.
Das Wald-Shooting
Irgendwann rief er uns aus dem Wohldorfer Wald im Norden Hamburgs an: „Grüner wird’s nicht!“ Alles klar, Location gefunden. Vor Ort musste improvisiert werden, Mutter Natur ist schließlich kein Fotostudio. So suchten wir etwa fotogene Stämme und Äste für die Übungen. Hair- und Make-up-Stylistin Nuray Demir, mit Model Christian Eberwein musste ohne Schminktisch auskommen. Die Ergebnisse gibt’s übrigens ab Seite 50 in der August-2007-Ausgabe von Men's Health.
Eine Fotoproduktion zum aktuellen Lebensmittel-Artikel. Thema: Schimmel. Nach anderthalb Wochen stank die Redaktion zum Himmel
Mal ehrlich: Wir arbeiten unter Einsatz unseres Lebens. Bestes Beispiel: die Fotoproduktion für die Lebensmittel-Story (Juli-2007-Heftausgabe, ab Seite 157), für die wir einen Schimmelberg benötigten. Also züchtete Grafiker Thomas Schrimpf extra Schimmelpilzkulturen.
„Ich habe einfach eine Packung Frischkäse gekauft, sie in eine Styroporbox gelegt und dann auf unsere sonnige Fensterbank gestellt“, sagt er. Nach anderthalb Wochen stank das so, dass selbst unsere Putzfrau Frau Orsulinska einen großen Bogen darum machte.
Für Schimmel-Schrimpf war dies das Startzeichen: Er bewaffnete sich mit einer Atemschutzmaske und ging zu unserem Fotografen Walter Fey.
Nach der einstündigen Session blieb lediglich noch die Frage der Entsorgung: zur Sondermülldeponie oder Schaffung eines Endlagers?
Schrimpf kam schließlich auf eine bessere Lösung: „Wir haben das Ganze einfach bei Walter stehen lassen ...“











































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