Men’s Health: Was werden Sie gegen das Problem der Wehrungerechtigkeit unternehmen?
SPD: Bedrohungen wie der internationale Terrorismus zeigen, dass wir auch in Zukunft eine demokratisch verankerte Bundeswehr brauchen. Deshalb können wir auf die Wehrpflicht aus Gründen der Vorsorge nicht verzichten. Auch muss die gesellschaftliche Verankerung der Bundeswehr erhalten bleiben. Die Wehrpflicht muss aber angepasst und weiterentwickelt werden. Hierzu ist es notwendig, die Attraktivität eines freiwilligen Grundwehrdienstes zu steigern und in ein Konzept von freiwilligen Diensten einzubinden. Damit verbinden wir die Vorteile der allgemeinen Wehrpflicht mit der Chance auf vollständige Bedarfsdeckung durch freiwillig Wehrdienstleistende. Wehrgerechtigkeit definiert sich nicht nur durch die Ausschöpfung des Geburtenjahrganges, sondern am quantitativen und qualitativen Bedarf der Streitkräfte. Entscheidend ist, dass die Einberufungen nicht willkürlich erfolgen.












































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