Men’s Health: Wenn Ihre Partei in der nächsten Legislaturperiode an der Regierung beteiligt ist, wird es unter Ihnen endlich auch einen Männergesundheitsbericht geben? Was werden Sie für eine gleichberechtigte Krebsvorsorge für Männer tun?
SPD: Prävention und Gesundheitsförderung haben bei uns einen hohen Stellenwert. Wir wollen den Gesundheitszustand und die Lebensqualität der Menschen verbessern, indem Erkrankungen vermieden oder ihre Folgen abgemildert werden. In der Sozial- und Gesundheitsberichterstattung des Bundes und der Länder wird die gesundheitliche Lage der gesamten Bevölkerung aber auch geschlechterspezifisch analysiert. Hier werden auch männerspezifische Risiken abgebildet. Eine eigene Berichterstattung der "Männergesundheit" wird daher nicht geplant. Männer haben ebenso wie Frauen Anspruch auf eine Krebsvorsorge. Besonders wird für Männer ab 45 Jahren eine jährliche Prostatafrüherkennung von den gesetzlichen Kassen übernommen. Alle geschlechtsunspezifischen Krebsvorsorgeprogramme stehen Männern und Frauen gleichermaßen offen.












































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