Men’s Health: Wann unternimmt die Politik konkrete Schritte, damit die Behörden gezielt tätig werden können? Wie sieht Ihr Entwurf eines Anti-Doping-Gesetzes aus?
FDP: Die FDP setzt sich für folgende Maßnahmen ein, um die Doping-Bekämpfung weiter zu fördern: Aufstockung der Mittel für die NADA, Erhöhung der Dichte und Qualität der Kontrollen, Erweiterung der Forschung in den Bereichen Gen- und Blut-Doping sowie Fortführung der erfolgreichen Aufklärungskampagnen. Gegenüber einem speziellen Anti-Doping-Gesetz mit einem neuen Straftatbestand Doping ist die FDP skeptisch. Für Sanktionen/Sperren ist nach unserer Auffassung die Sportgerichtsbarkeit zuständig. Eine Doping-Strafbarkeit existiert bereits nach dem AMG. Ein Blick ins Ausland zeigt, dass Anti-Doping-Gesetze nicht nur Erfolge verzeichnen: Das italienische Anti-Doping-Gesetz musste bspw. grundlegend überarbeitet werden und gedopte Sportler wurden wieder der Sportgerichtsbarkeit unterstellt. Nationale Bemühungen helfen ohnehin wenig, ohne international vergleichbare Standards. Hierfür benötigen wir mehr deutsche Mitwirkung in internationalen Gremien des Sports.












































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