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Tauchsport: Die 5 heißesten Schnorchel-Hotspots der Welt

05.06.2013 , Autor:Peter M. Schneider
© MensHealth.de

Mit Taucherbrille, Schnorchel und Flossen Unterwasserwelten zu erkunden – ein besseres Preis-Leistungsverhältnis gibt es nicht

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Schnorcheln: Die 5 heißesten Schnorchel-Hotspots der Welt
Lassen Sie die Welt über sich hinter sich © iStockphoto
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Abenteuerreisen, Reiseziele, Tauchen

Prächtige Korallen, Papageienfische, Riffhaie – die Welt unter Wasser ist mindestens so schön und spannend wie die darüber. Und sie ist gar nicht so schwer zu erkunden. Man benötigt lediglich eine gute Taucherbrille, Schnorchel und ein Paar Flossen, und schon geht es die die Welt Neptuns.

Der Vorteil: Während Tauchen mit Flaschen oft verhältnismäßig aufwendig und teuer ist, kann mit Schnorchel-Ausrüstung praktisch jeder unbegrenzt in die Unterwasserwelt eintauchen.

Schnorchel-Paradiese sind zumeist gar nicht so weit von den Orten entfernt, an denen man ohnehin gerne Urlaub macht – Thailand, Ägypten, Australien, aber auch vor der europäischen Haustür: Griechenland und Italien.

Wir stellen Ihnen die fünf besten Traumziele vor, an denen Sie getrost ins Wasser gehen können.

Mu Ko Similan, Thailand: Die Insel-Gruppe im Indischen Ozean westlich der thailändischen Küste ist die die Tauch-Königin unter den Inseln des südostasiatischen Königreiches. Die Inselgruppe liegt etwa 60 Kilometer vom Festland entfernt und ist nur per Fähre zu erreichen. Die beste Zeit, um dort zu schnorcheln ist Dezember bis Mai, wenn das Wasser um die Korallenriffe am klarsten ist.

Whitsunday Islands, Queensland, Australien: Die Inseln vor der Ostküste Australiens sind entweder umgeben von weißen Sandstränden oder Korallenriffen – und oft von beiden zugleich. Ausgangspunkt ist zumeist Airlie Beach, wo Sie ein- oder mehrtägige Schiffstouren buchen können. Hoher Partyfaktor!

Malediven: Auf der teuren, aber wohl einmalig schönen Inselgruppe mitten im Indischen Ozean findet sich auch eines der schönsten Schnorchelreviere der Welt. Die insgesamt 19 Atolle bestehen aus zahlreichen Sand- und Korallenbänken und sind von Riffen umgeben. Flache Lagunen bilden oft den Einstieg für fantastische Tauchgänge. Über Wasser sind die Malediven Erholung pur

KwaZulu-Natal, Südafrika: Das Land am Kap hat mehr zu bieten als nur Safaris. Wenn es Ihnen an der afrikanischen Luft zu heiß wird, springen Sie einfach ins Wasser. Die Küste von KwaZulu-Natal bietet ein Paradies aus Korallen mit unzähligen Fischarten.

Sharm El Sheik, Ägypten: Ein Urlaub am Roten Meer ist deutlich preiswerter als die meisten anderen Tauchziele. Die Oberwasserwelt mag zwar aus Beton- und Sandwüsten bestehen, unter der Wasseroberfläche findet sich aber eine Traumwelt aus Korallen und Fischen.

Links:
wir-schnorcheln.de
schnorcheln.de
padi.com

Die Welt unter der Wasseroberfläche

Schnorchler schwimmen über einem Bogenstirn-Hammerhai
1 / 29 | Zum Nägel einhauen absolut ungeeignet: der Bogenstirn-Hammerhai - © Shutterstock

An der Küste von Queensland Achtung, harmloser Hai

Mit dem Schnorchel am Mund, mit Spucke gespülter Tauchbrille und Sonne im Rücken verwandelt sich jedes Riff in eine intime Begegnung mit dem Tierparadies


Immerhin, dieser Werkzeug-ähnliche Fisch wird fast 4 Meter lang. Doch an Menschen vergreift er sich nicht, einfach kein Appetit auf diese eingeölten und mit Gummi überzogenen Fremdkörper. Obwohl er in der Regel in der Nähe aller tropischer und subtropischer Küsten lebt.

So manches Tier wird regelrecht blau vor Wut.
2 / 29 | Verhängnisvoller Liebesakt: Kurz nach der Paarung stirbt das Männchen - © Shutterstock

Vor der Küste Neuguineas Blau vor Wut

Einige der Blaugeringelten Kraken zeigen ihre leuchtenden Kringel erst, wenn sie gereizt werden. Seien Sie bitte trotzdem nett, wenn Ihnen eines der Tiere am Ufer begegnet


Die Weibchen legen nur ein einziges Mal im Leben Eier, die sie an geschützten Stellen ankleben oder wachsam mit sich herumtragen. Ihre mütterliche Fürsorge wird ihnen nur wenig gedankt – nachdem die Jungtiere geschlüpft sind, sterben die Mütter. Ähnlich kurzes Vergnügen für die Väter: Sie sterben kurz nach der Paarung.

Die so genannte Echte Karettschildkröte in den Gewässern um die indonesischen Komodoren
3 / 29 | Die so genannte Echte Karettschildkröte in den Gewässern um die indonesischen Komodoren - © Shutterstock

Vor der Küste Indonesiens Harte Schale, weicher Kern

Es wird Ihnen nicht jeden Tag passieren. Aber wenn Sie in Indonesien ins Wasser gehen, begegnen Sie möglicherweise einer Echten Karettschildkröte. Denn die wohnt gerne in der Nähe von Korallenriffen.


Die Pazifische Karettschildkröte lebt nördlich von Madagaskar, in Indonesien und vor der Nordostküste Australiens. Früher schwamm sie auch an der Pazifikküste Mexikos, doch dort findet man sie kaum noch. Am liebsten nagt sie an den Schwämmen von Korallenriffen, manchmal jagt sie aber auch kleine Fische.

Die Würfelqualle ist eines der giftigsten Tiere der Welt.
4 / 29 | Transparente Gefahr: Das Gift der Würfelqualle kann den minutenschnellen Tod bringen - © Shutterstock

Vor den nördlichen Küsten Australiens Gläserne Gefahr

Alle Organe der Würfelqualle sind durchsichtig. Die Meduse stellt somit eine nicht abzuschätzende Gefahr dar


Die Länge eines einzigen Tentakels der erwachsenen Würfelqualle kann bis zu 3 Meter erreichen. Das ausgewachsene Tier besitzt bis zu 60 Tentakeln. Das ergibt summa summarum eine theoretische Gesamttentakellänge von 180 m. Das Gift einer einzigen Meduse könnte somit über 100 Menschen töten.

Für's Kinderkriegen ist bei den Seepferdchen der Mann zuständig.
5 / 29 | Schwanger von verschiedenen Frauen – bis zu 200 Eier auf einmal brütet das männliche Tier aus. - © Shutterstock

Vor den Küsten Neuseelands Süße Turteltauben

Obwohl sie wirklich nicht so aussehen, gehören Seepferdchen zu der Gattung der Fische. Ihr Kopf ähnelt einem Pferd, ihr Hinterleib einem Wurm. Daher rührt auch ihr wissenschaftlicher Name: Hippocampus, die "Pferderaupe"


Verkehrte Welt: Bei den Seepferdchen werden nicht die Weibchen trächtig, sondern die Männchen! Beim Geschlechtsakt spritzen die Weibchen ihrem Angebeteten Eier in seine Bauchtasche, wo sie vom männlichen Sperma befruchtet werden. Bevor es zur Sache geht, steht aber erstmal romantisches Händchenhalten an. Die Tiere schwimmen einige Stunden mit eingehakten Schwänzen gemeinsam durchs Meer, bis das Weibchen das Startsignal gibt.

Bunte Fahnenbarsche schlawenzeln um eine Koralle
6 / 29 | Fahnenbarsche: ein großer Clan - © Shutterstock

Vor der Küste Ägyptens Ein bunter Haufen

Die Fahnenbarsche lieben es bunt. So sehr, dass sie ab und an ihre Farbe wechseln


Die farbenprächtigen Fahnenbarsche sind ein wahrhaft großer Clan: Etwa 170 Arten von ihnen leben in tropischen und subtropischen Gewässern. Die 6 bis 18 Zentimeter großen Tiere schwimmen in großen Schwärmen mit tausenden Exemplaren an der Außenseite von Korallenriffen.

Besonderheit der Fischche: Sie wechseln gerne mal ihr Geschlecht. Und als wäre das noch nicht genug: Einige wechseln während der Paarung die Farbe.

Wer nicht aufpasst, hat schnell einen spitzen Stachel im Fuß stecken!
7 / 29 | Der Bleistift-Seeigel ist eine von bislang 950 bekannten Arten - © iStockphoto

In allen Meeren Scharfer Stecher

Hier geht's ja zu, wie im Swingerclub! Seeigel halten Fortpflanzungstreffen ab, wobei sich 10 bis 30 Tiere an einem Ort zusammen finden, meist so nah, dass sie sich mit den Stacheln berühren. Sie geben dann gleichzeitig jede Menge Ei- und Samenzellen ab, um die Wahrscheinlichkeit einer Befruchtung zu erhöhen


Die "Laterne des Aristoteles" ist der innere Kieferapparat der Seeigel und besteht aus 40 Skelettplatten mit fünf Zähnen, die beweglich miteinander verbunden sind. Mit ihm können sie Oberflächen abschaben, Nahrungsteile zerkleinern oder sich sogar in Gesteine bohren.

Der Seedrachen erreicht eine Gesamtlänge von etwa 46 Zentimetern.
8 / 29 | Im Wasser getarnt, wie ein blättriges Algenbüschel - © Shutterstock

Vor den Südaustralischen Küsten Die Nadel im Heuhaufen

Seenadeln sind Meister der Tarnung: Grazil schweben Sie durch die Weiten des Meeres und erscheinen Feinden und Beute als harmloses, vorbeitreibendes Algenbüschel


Das Brutgeschäft ist bei den Seedrachen, wie auch bei allen anderen Seenadeln, reine Männersache. Nach der Balz übernimmt das Männchen vom Weibchen die Eier, die durch ihre klebrige Hülle am Körper des zukünftigen Vaters haften. Die Brut wird so nicht nur optimal mit Sauerstoff versorgt, sondern außerdem von Papa vor Fressfeinden beschützt – wie fürsorglich!

Muränen sind wahre Bewegungskünstler, die sich selbst verknoten
9 / 29 | Drohen die Fische, reißen sie ihr Maul weit auf und verharren so, bis die Gefahr vorüber ist. - © Shutterstock

In den Gewässern um Hawaii Blindfisch

Muränen haben 4 Nasenlöcher, denen sie einen ausgezeichneten Geruchssinnn verdanken. Dafür sehen die äußerst beweglichen Tiere sehr schlecht


Nach dem Essen Zähneputzen nicht vergessen: Muränen leben oft dauerhaft mit Putzerlippfischen oder Putzergarnelen zusammen, die ihnen das Maul säubern und Speisereste zwischen den Zähnen entfernen. Die Putzer werden nicht gefressen, wäre ja auch gemein.

Eine Manta schwebt durch die Gewässer vor der indonesischen Komodo-Inselgruppe
10 / 29 | Der Manta, alias Teufelsrochen, macht vor allem von unten gegen die helle Wasseroberfläche fotografiert eine eindrucksvolle Figur - © Shutterstock

Vor der Küste Indonesiens Seine Majestät, der Manta

Mantarochen leben weltweit in allen tropischen Gewässern und in geringer Wassertiefe, wo sie Plankton schlürfen


Obwohl sie eine Spannweite von bis zu 7 Metern und ein Gewicht von bis zu 2 Tonnen erreichen, sind Mantas friedliche Riesen. Dazu besitzen sie im Gegensatz zu vielen anderen Rochenarten auch keinen Giftstachel. Taucher und Schnorchler können sich diesen Tieren daher ohne Angst nähern.

Der Seegras Straßenkehrer
11 / 29 | Ein Glück, dass er höchstwahrscheinlich nicht weiß, wie er heißt: der Seegras Straßenkehrer - © Shutterstock

Vor der Küste Australiens Flotter Feger

Der Seegras Straßenkehrer (das ist tatsächlich ein Fisch) auf Tuchfühlung mit dem Menschen


Der arme Kerl: Erst haben die Menschen ihm diesen diskriminierenden Namen verpasst, und nun verfolgen sie ihn auch noch mit Flossen und Grusel-Brillen.

Wie von Pinselhand gemalt schwimmt er daher
12 / 29 | Farbenfroh und kontrastreich, wie ein Gemälde im indopazifischen Ozean. - © Shutterstock

Vor den indopazifischen Küsten Edler Pinsel

Mit seiner kontrastreichen Färbung sieht er aus, wie vom Maestro Pablo Picasso höchst persönlich gemalt. Ob der Diamant-Picassodrückerfisch wohl nach ihm benannt wurde?


Ganz schön eingebildet! Kein Wunder bei diesem hochtrabenden Namen: Der Diamant-Picassodrückerfisch lebt überwiegend als Einzelgänger auf Riffterassen und in den seichten Zonen der Außenriffe des Roten Meeres, Hawaiis und Japans bis zu den Küsten Südafrikas.

Einer für alle, alle für einen: die Glasfische
13 / 29 | Einer für alle und alle für einen: Die Glasfische - © Shutterstock

Vor der Küste Ägyptens Die Masse macht's

Korallen sind für Fische nicht nur Futter, sondern bedeuten vor allem auch Schutz


Glasfische müssen genau hinschauen, sonst passiert ganz schnell ein Unfall: Sie schwimmen nicht nur zu Tausenden am Riff umher, sondern sind auch noch durchsichtig.

Fledermausfische unterwegs
14 / 29 | Ein Geschwader Fledermausfische - © Shutterstock

Vor der Küste Indonesiens Neugierige Flattermänner

Fledermausfische sind neugierig und knabbern schon mal gerne an Tauchern. Ein Glück, dass sie nur 50 Zentimeter groß werden


Würmer, Krabben und Quallen – nun, für uns hört sich das eher nach Robinson-Crusoe-Notration an, für einen tropischen Fisch wie den Fledermausfisch ist das Delikatesse und täglich Brot zugleich.

Dem Kugelfisch geht man besser nicht an den Haken.
15 / 29 | Blas dich hier mal nicht so auf! - © Shutterstock

Rund um das tropische Afrika Luftpumpe mit Biss

Blasen Sie sich bloß nicht auf! Der Kollege Kugelfisch ist zwar eher scheu und geht Schnorchlern aus dem Weg. Versuchen Sie den Fisch aber zu fangen, beißt er schon mal den ein oder anderen Finger ab


Die fast 190 Arten der Kugelfische variieren in ihrer Körperlänge zwischen 2 und 120 Zentimetern. Droht Gefahr, blasen sie sich auf und ihre Stacheln werden zum fatalen Widerhaken für Angreifer.

Perlen-Kofferfische leben im tropischen, westlichen Atlantik.
16 / 29 | Einsamer Vagabund und lustiger Travel-Buddy, er kann beides sein - © iStockphoto

Die Bermuda Inseln Der Gelegenheits-Vegetarier

Am vegetarischen Donnerstag gibt es beim Perlen-Kofferfisch Algen und Seegras. Ansonsten stehen wirbellose Tiere, wie Krebse, Würmer, Muscheln, Schnecken, Seescheiden und Schwämme auf dem Speiseplan


"Ich packe meinen Koffer"... Denkt sich der Perlen-Kofferfisch und treibt auch mal mit dem Golfstrom bis an die Küste Neu-Englands und Kanadas. Unterwegs ist er in kleinen Gruppen oder alleine.

Die Küste der Similan Inseln
17 / 29 | Die Unterwasserlandschaft ist bereits ansatzweise durch das blaue Wasser zu erkennen - © Shutterstock

Die Küste der Similan Inseln Schöne Welten

Die Küstenlandschaft der thailändischen Inselgruppe ist so betörend, dass man gar nicht ahnt, welches Tierparadies einen auch unter Wasser erwartet


In vielen Buchten lässt es sich auf den Similan Inseln sehr einfach schnorcheln. Dennoch gilt auch hier die Schwimmerregel:
Sagen Sie Bescheid, wo und wann Sie ins Wasser gehen.

Macht sich rund: der Weißflecken-Kugelfisch
18 / 29 | Weißflecken-Kugelfische wagen sich auch in flache Gewässer – gut für Schnorchler - © Shutterstock

Vor der Küste von Queensland Wasserkopf

Weißflecken-Kugelfische leben in Küstennähe, wo sie den Boden nach Fressbarem absuchen


Weißflecken-Kugelfische scheinen auch dann locker zu bleiben, wenn Wesen um sie herumschwimmen, die nicht nur etwa 50-Mal so groß sind wie sie selbst, sondern auch noch zur Hälfte aus dem Wasser ragen.

So schön sie schimmert, so gefährlich ist sie auch!
19 / 29 | Nur gucken, nicht anfassen! - © iStockphoto

Vor den Kanarischen Inseln Gefährliche Kolonisation

Die Portugiesische Galeere ähnelt zwar optisch stark einer Qualle. Eigentlich besteht sie aber aus einer ganzen Kolonie von Polypen, in der jedes Einzeltier eine andere Aufgabe übernimmt


Die vielen blauen, weißen oder rotvioletten Tentakeln der Portugisischen Galeere sind bis zu 50 Meter lang. An ihnen befinden sich auf jedem Zentimeter etwa 1000 Nesselzellen, die einen giftigen Eiweißcocktail enthalten. Kommen Sie der schillernden Seeblase also nicht zu nahe: Bei Hautkontakt wirkt ihr Nervengift sofort. Da bleibt Ihnen im wahrsten Sinne des Wortes der Atem weg!

In die Suppenschüssel besser Möhrchen, statt Schildkröteneier
20 / 29 | In Japan gelten Schildkrötenpanzer als begehrte Glücksbringer - © Shutterstock

Vor Brasiliens Küsten Faule Suppeneinlage

Hey Dude, Meeresschildkröten gehören nicht in den Suppentopf! Die Tiere sind vom Austerben bedroht – ihr einziger Feind ist der Mensch


Die Eier der Meeresschildkröten brütet die Sonne aus. Über die Geschlechterbestimmung entscheidet nicht das rosa oder blaue Zuckerstück auf der Fensterbank, sondern die Außentemperatur: Bei über 30 Grad wird es ein Mädchen, bei weniger Sonnenpower ein Junge.

Bizarre Schönheit: der Feuerfisch
21 / 29 | Tödlich, aber nicht aggressiv: der Indische Rotfeuerfisch - © Shutterstock

Vor der Küste Ägyptens Nachteule

Er macht die Nächte durch: der Indische Rotfeuerfisch


Tagsüber haben Taucher kaum eine Chance, den Indischen Rotfeuerfisch zu erleben: Da ruht er verborgen in Felsnischen. Nachts kommt er aber raus und jagt nach Fischen und Krebsen. Dann können ihn Schnorchler beobachten. Aber Vorsicht: Seine stacheligen Strahlen an der Rückenflosse enthalten Gift, das für Menschen tödlich sein kann.

Zumindest Herrscher über die schönen Fische: der Imperator Kaiserfisch
22 / 29 | Zumindest Herrscher über die schönen Fische: der Imperator Kaiserfisch. Die kleinen Fische auf dem Bild sind Fahnenbarsche - © Shutterstock

Vor der Küste Ägyptens Grunzende Verteidigung

Man glaubt es nicht, aber dieser Schönling schlägt Angreifer grunzend in die Flucht


Dieser Großkaiserfisch wird bis zu 40 Zentimeter lang. Schnorchler können ihn nicht nur im Roten Meer, sondern auch im gesamten indopazifischen Raum, also auch in Australien und Hawaii bewundern.

Heute trägt der Kugelfisch schlanke Streifen.
23 / 29 | Seine scharfen Stacheln sind nicht nur bei Gefahr aufgestellt - © Shutterstock

Vor den Küsten der Bahamas Der Dauerstecher

Der Chilomycterus schoepfi hat kleine, harte Stacheln am Körper, die ihm als permanenter Schutz dienen


Trotz seiner recht beachtlichen Größe von etwa 25 Zentimetern ist der Chilomycterus Schoepfi ein beliebtes Schmuckstück in Deutschen Aquarien. Mit seinem großen Kopf und den weit auseinander stehenden, stechend blauen Augen sieht er ja euch ziemlich spannend aus. Wie alle Kameraden der Gattung Kugelfisch, bläst auch er sich bei Bedrohung zum Ballon auf.

Häufige Schönheit am Riff: der Gelbe Dreipunkt Kaiserfisch
24 / 29 | Häufige Schönheit am Riff: der Gelbe Dreipunkt Kaiserfisch - © Shutterstock

Vor der Küste von Queensland Tiefe Riffbewohner

Wer den Gelben Dreipunkt Kaiserfisch sehen will, muss tief Luft holen. Er lebt gerne in den tieferen Zonen am Riff


Dieser Rauchkaiserfisch ist einer der häufigsten Kaiserfische am Riff, doch muss man in der Regel bis zu 20 Meter tief herunter tauchen, um ihn zu besuchen.

Schön, aber stachelig: der Blaupunktrochen
25 / 29 | Schön, aber stachelig: der Blaupunktrochen - © Shutterstock

Vor der Küste Ägyptens Bodenesser

Der Blaupunktrochen lebt unter anderem in flachen Gezeitenzonen. Das ist zwar schön für Schnorchler, weil sie ihn dort beobachten können. Doch da er einen giftigen Stachel besitzt, sollten sie ihm nicht allzu nahe kommen


Wie oft haben unsere Eltern erklärt, wir sollen nichts vom Boden essen! Der Blaupunktrochen hingegen kann gar nicht anders. Unentwegt wühlt er sich durch den sandigen Untergrund und frisst Würmer, Garnelen und Einsiedlerkrebse. Da bedarf es dann noch nicht einmal mehr einer elterlichen Ermahnung.

Gewöhnlicher Riffbewohner: der Graue Riffhai
26 / 29 | Ursache für manchen Herzkasper: der Graue Riffhai - © Shutterstock

Vor der Küste Australiens Bedrohlicher Riffbewohner

Nicht wenigen schlägt das Herz bis zum Hals, wenn der bis zu 2,5 Meter lange Graue Riffhai aus dem Blau auftaucht


Unter Wasser wirkt bekanntlich alles noch größer, als es tatsächlich ist. Doch der Riffhai ist wirklich groß. Nur, er vergreift sich so gut wie gar nicht am Menschen. Deshalb ist zwar Herzklopfen angesagt, aber keine Panik.

Ein Clownfisch versteckt sich in einer Seeanemone
27 / 29 | Der Clownfisch lebt dort, wo andere einen großen Bogen drum herum schlagen: In der nesselnden Seeanemone - © Shutterstock

Truk Lagune in Mikronesien Das doppelte Lottchen

Kinder kennen den Clownfisch eher unter dem Namen Nemo


Den Clownfisch gibt es gleich im Doppelpack, nämlich den echten und den falschen Clownfisch. Knackpunkt: Man kann sie fast nicht auseinanderhalten. Allerdings, und das macht den Bestimmungshorror erträglicher, leben die beiden Verwandten nicht in den selben Gewässern.

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28 / 29 | Dieser Blauklingen-Nasendoktorfisch, auch Kurznasen-Doktorfisch genannt, trägt das Mal eines Angriffs an seinem Körper - © Shutterstock

Vor der Küste Australiens Nach dem Angriff

Der Doktorfisch hat einen Angriff, vielleicht den eines Hais, überlebt.


Der Blauklingen-Nasendoktorfisch ist ein friedlicher Zeitgenosse, der sich von Zooplankton ernährt. Bisweilen muss er aber Angriffe von Räubern abwehren, was auch – wie unserer Bild zeigt – gelingen kann. Immerhin kann diese Art bis zu 70 Zentimeter groß werden.

Ein gepunkteter Adlerrochen schwebt durchs Wasser
29 / 29 | Adlerrochen lassen sich beim Schnorcheln gut beobachten - © Shutterstock

Vor der Küste Australiens Mit Flügeln durchs Wasser

Der Gepunktete Adlerrochen lebt nicht wie seine Verwandten auf dem Boden, sondern jagt im freien Wasser


Adlerrochen legen keine Eier, sondern gebären ihre Jungen lebend – und zwar mit dem Schwanz voran. Achtung: Wie fast alle Rochen besitzt auch er einen Giftstachel.

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