Steffen Fliegel, Psychologe der Gesellschaft für Verhaltenstherapie, warnt Paare vor dem Wohin-geht’s-diesmal?-Diskurs: „Da gibt es eine Menge Möglichkeiten, sich zu streiten.“ Wir haben gefragt, wie es konfliktfrei läuft.
Keine faulen Kompromisse
Er will nach Alaska, sie in den Süden – das ist normal. Was kann man da tun? Man sollte sich auf keinen Fall in der Mitte treffen. Solche Kompromisse stellen keinen zufrieden. Der einzige Ausweg: ein Jahr hierhin, ein Jahr dorthin.
Träume zulassen
Und wenn sie nie in Feuerland trekken will, das aber sein Lebenstraum ist? Dann sollte er die Reise zusammen mit Freunden realisieren, man muss in einer Partnerschaft auch Träume verwirklichen können. Und im darauf folgenden Jahr erfüllt er dann ihren Wunsch, nicht noch einmal ohne sie wegzufahren.
Konstruktiver Dialog
Wann redet man am besten darüber? Nicht erst im Reisebüro. Besser an einem stressfreien Abend lange vor dem Urlaub. Ansonsten gibt’s sicher Ärger.
Und wie kann man an dem stressfreien Abend den großen Streit vermeiden? Ganz einfach: Diskutieren Sie nicht! Jeder hört zu, was den anderen erholt. Dann schaut man, wo es Überschneidungen gibt und wo Unterschiede. Zuletzt fragt man sich, wer sich womit arrangieren kann. So entstehen die oben aufgeführten Konstellationen. Das Gespräch darf nie zur Machtfrage werden.












































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