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12.05.2010
, Autor:Jens Clasen, Melody Petersen
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BISPHENOL A: steckt in vielen Plastikflaschen und anderen Gefäßen aus hartem Kunststoff. Bei Wärme kann sich diese chemische Verbindung lösen und über Flüssigkeiten in den Körper gelangen. Dort imitiert sie das Verhalten von Östrogen und kann bewirken, dass bestimmte östrogengesteuerte Prozesse außerplanmäßig ausgelöst werden.
DIOXINE: (korrekt: Polychlorierte Dibenzo-p-dioxine und Dibenzofurane) entstehen bei industriellen Prozessen wie der Müllverbrennung, der Ölraffination oder dem Verarbeiten von Holzschutzmittel – und sie verschwinden nicht mehr. Trotz Filteranlagen sind die Krebserreger weit verbrei-tet, auch in Nahrungsmitteln. Im männlichen Körper können die Giftstoffe das Verhältnis der Hormone verändern und die Wahrscheinlichkeit senken, dass Sie einen Sohn zeugen.
DDT: ist zwar hier zu Lande mittlerweile verboten. Jedoch belastet dieses Insektizid die Umwelt sehr nachhaltig, wie andere Pestizide auch. In manchen Ländern wird es noch immer angewendet. Somit ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es über Nahrung, Kleidung oder sonstigen Kontakt in Ihren Körper gelangt. Dort senkt es die Testosteron-Werte, und dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Nachkommen weiblich sind..
PHTHALATE: sind chemische Weichmacher und nicht fest mit Kunststoffen verbunden. Sie können in die Luft oder ins Wasser entweichen, somit eingeatmet, verschluckt oder über die Haut aufgenommen werden. Im Körper männlicher Säugetiere (genau, zu dieser Gruppe gehören auch Sie!) erhöhen Phthalate den Östrogenspiegel und torpedieren auf diesem Weg massiv die Entwicklung der Männlichkeit.
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