Jahreszeiten haben einen deutlichen Einfluss auf die menschliche Fruchtbarkeit, so der Wissenschaftler Nathan Rodschanski vom Krankenhaus Hadassa Ein-Kerem in Jerusalem.
Bei der vier Jahre dauernden Untersuchung von 650 Frauen während über 1000 Monatszyklen zeigte sich, dass sich viele "Stunden mit Tageslicht positiv auf die Befruchtungsrate und die Gesundheit der Embryos auswirken", so die Forscher. Der Erfolg ist im Frühling am größten und am schlechtesten im Herbst. Entscheidend ist offenbar nicht unbedingt die absolute Helligkeitsdauer, sondern der spürbare Wechsel von dunkleren zu helleren Tagen.
Besonders deutlich wird dieser Effekt bei den Eskimos: In Alaska haben sie "sechs Monate Winter und sechs Monate Sommer. Im Winter haben die Frauen häufig gar keine Periode und keinen Eisprung", sagt Rodschanski, "wenn die Tage dann wieder länger werden, gibt es fast eine Explosion der Fruchtbarkeit und häufig werden danach auch Zwillinge geboren." Eine eindeutige Erklärung für das Phänomen ist nicht vorhanden.










































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