Wer viele Konkurrenten im Geschlechterkampf hat, versucht alles, um die Nachkommenschaft zu sichern. Bei manchen Tieren führt das dazu, dass ihre Jungen mit vergrößerten Geschlechtsorganen auf die Welt kommen, wie eine Studie an der Universität Liverpool ergeben hat.
Bei vielen Säugetieren befruchten gleich mehrere Männchen ein Weibchen. Dabei hat der den größten Erfolg, der im Kampf um die Eizellen am meisten Samen liefert. Um die überdurchschnittliche Samenmenge produzieren zu können, benötigen die Tiere wiederum größere Hoden, so Steven Ramm, Leiter der Studie. Er konnte nachweisen, dass die Geschlechtsorgane der Jungen umso größer waren, je mehr Väter ein Wurf hatte – je größer also der Spermienkonkurrenzdruck war.
Die Forscher machten keine Angaben dazu, ob es diesbezüglich Analogien zum Menschen gibt.












































0 Kommentare
Kommentar schreiben