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18.12.2008
, Autor:Marlena Witte
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Wer sich oft Liebesfilme anschaut, kann dadurch offenbar sein Liebesleben beeinträchtigen. Wissenschaftler der Heriot Watt University in Edinburgh fanden nämlich heraus, dass viele Menschen durch Filme wie "Notting Hill" oder "Die Braut, die sich nicht traut" unrealistische Vorstellungen von einer Partnerschaft bekommen: So denken Fans von Romantik-Filmen oft, dass ihr Partner ihnen die Wünsche von den Lippen ablesen müsste, erklären die Forscher.
Die Wissenschaflter um Bjarne Holmes haben für ihre Studien 40 romantische Kassenschlager aus den Jahren 1995 bis 2005 genauer unter die Lupe genommen. Ergebnis: Laut Bjarne Holmes geben Filme wie "Wedding Planer" den Anschein, als ob in einer guten Beziehung alles perfekt sein müsste: immer toller Sex, und die Liebste weiß was ihr Partner will, ohne dass der auch nur ein Wort darüber verliert. Doch leider entsprechen diese Vorstellungen nicht der Realität und führen deshalb zu Beziehungsstress: Denn viele Menschen ließen sich unbewusst von den Liebeskomödien beeinflussen und hätten dadurch unrealistische Erwartungen an eine Liebes-Beziehung, so Holmes.
Um dies zu beweisen, zeigten die Wissenschaftler 100 Freiwilligen die romantische Komödie "Weil es dich gibt". 100 andere Probanden schauten sich ein Drama an. Die Personen, die den Liebesfilm geschaut hatten, glaubten nach dem Experiment deutlich häufiger an das Schicksal als die andere Personengruppe, erläutert Studienleiter Holmes.
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