Scheidungen wirken sich nicht nur auf Seele und Geist böse aus, sondern auch auf den Körper: So erkranken Geschiedene 20 Prozent häufiger an chronischen Krankheiten wie beispielsweise Krebs, so eine US-Studie. Als Ursache führt die Soziologin Linda J. Waite von der Universität Chicago an, dass die positiven Effekte einer Ehe nach einer Scheidung verpufften. Männer leben danach während ihrer Partnerschaft gesünder und körperbewusster. Sind sie hingegen geschieden, verlieren sie dieses Gesundheitsbewusstsein. Zusätzlich sehen sich auch geschiedene Männer Stress verursachenden Plagen, wie Sorgerechtsstreitereien und Geldmangel ausgesetzt, so Waite im Fachblatt Journal of Health and Social Behavior.
Entgegen aller Erwartung verringert sich dieser Effekt auch bei einer neuen Heirat nicht: So sinkt das Krankheitsrisiko mit einer neuen Partnerschaft lediglich um acht Prozent. Trotzdem sei eine Ehe keine Garantie für eine gute Gesundheit, denn die Studie mache keine Aussage über die Qualität der erfassten Ehen.
Für ihre Studie hatte Waite über 8000 Amerikaner befragt, die seit 1992 an einer landesweiten Gesundheitsstudie teilgenommen hatten.












































0 Kommentare
Kommentar schreiben